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Seit 11:05 Uhr Gesichter Europas
StartseiteHintergrundGrauzone ambulante Pflege12.09.2009

Grauzone ambulante Pflege

Migrantinnen aus dem Osten erobern den Markt

In Deutschland sind über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig. Viele von ihnen werden zu Hause gepflegt. Oft sind dabei die Betroffenen auf osteuropäische Hilfskräfte angewiesen.

Von Anja Arp

Ein Pfleger hilft einer alten Dame beim Gang über den Flur. (AP)
Ein Pfleger hilft einer alten Dame beim Gang über den Flur. (AP)

"Ich bin 42 Jahre alt. Ich komme aus Lechnow, das ist nicht weit von Posen zwischen Posen und Presslau in Polen."

Die zierliche Marzena wirkt viel jünger als sie ist. Dass sie erwachsene Kinder hat, die bereits studieren, vermutet man bei der schüchtern wirkenden Frau mit dem schulterlangen braunen Haaren nicht. Seit geraumer Zeit versorgt die examinierte Altenpflegerin aus Polen ein älteres Ehepaar im Kölner Norden. Der 82-jährige Mann sitzt im Rollstuhl und ist geistig vollkommen fit. Seine 75-jährige Ehefrau ist dagegen zwar körperlich gesund, leidet aber an Demenz. Ihre Schwiegertochter schildert wie die Pflege durch Marzena begann:

"Die Idee ist natürlich aus der Not heraus entstanden und zwar ist mein Schwiegervater schon seit 10 Jahren im Rollstuhl und ein Pflegefall und meine Schwiegermutter hat ihn 10 Jahre gepflegt und ist jetzt aber selber 75 Jahre alt und kann das alles auch nicht mehr so gut. Auch nicht mit dem Pflegedienst, der morgens und abends kam für meinen Schwiegervater. Und bei ihr selber ist mittlerweile auch, sind gesundheitliche Beeinträchtigungen im dementen Bereich aufgetreten. Und dadurch war uns klar, dass wir Hilfe brauchen."

Der Familie war schnell klar: Mit deutschen Pflegekräften würde die rund um die Uhr Betreuung viel zu teuer werden. Die kostet schnell einige tausend Euro im Monat – je nach dem wie intensiv die Pflege sein muss.

"Und dann haben wir uns über das Internet informiert und sind auf eine Agentur gestoßen, die für uns den Eindruck machte, als würde sie wirklich seriös arbeiten. Und wir haben gesagt, wir möchten auf alle Fälle, dass das kein illegaler Weg ist und wir möchten vor allen Dingen, dass die Kraft, die zu uns kommt, das nicht für einen Hungerlohn macht und auch ne Perspektive hat, das ist wirklich ein Beruf ist, dass sie abgesichert sind, dass wir auf der rechtlich sicheren Seite sind und da sind wir auf die Agentur gestoßen."

Seither lebt Marzena mit dem pflegebedürftigen alten Ehepaar unter einem Dach. Kostenpunkt für die Familie: 1600 Euro pro Monat und eine einmalige Vermittlungsgebühr. Dafür ist Marzena aber auch mehr oder weniger Tag und Nacht im Einsatz:

"Also bei dieser Arbeit sollte man vor allem flexibel sein. Und das ist wirklich – einige Tage sind so schwierig, einige andere ganz leicht. Das ist eine Arbeit ohne Familie, ohne Freunde, das ist auch die schlechte Seite dieser Beruf."

Tag für Tag beißt sie dennoch in den sauren Apfel, damit ihre beiden Kinder daheim studieren können. Doch das Heimweh nach der Familie in Polen ist groß:

"Ja, sind Tag, wirklich im Auge sind Tränen – aber muss sein."

In Deutschland sind über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig. Es wird erwartet, dass diese Zahl in den nächsten 20 Jahren auf bis zu 3,4 Millionen ansteigt. Mehr als 90 Prozent der pflegebedürftigen Alten werden heute daheim gepflegt. In der ambulanten Pflege fehlt es jedoch an gut geschultem Fachpersonal, erklärt Willi Zylajew, der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er ist von Beruf Sozialarbeiter und hat viele Jahre in der Pflege gearbeitet:

"Ich weiß, dass die Pflege kein sonderlich gutes Image in unserer Gesellschaft hat und dass da vieles beklagt wird. Tatsache ist aber auch, dass wir mehr Personal im Pflegebereich benötigen. Die Schwierigkeit, die wir haben, ist ausreichend qualifiziertes und auch persönlich geeignetes Personal zu finden. Da haben wir ein Defizit."

Allein in der Altenpflege werden rund 75 Prozent der pflegebedürftigen Menschen daheim von Familienangehörigen versorgt – oft bis an den Rand der Erschöpfung. Da sind die Hilfskräfte aus Polen sehr willkommen:

"Es leben ja derzeit etwa 80.000 bis 100.000 in erster Linie aus Polen kommende Hauswirtschaftskräfte in unserem Land, die eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung im ambulanten Bereich sicherstellen.

Das heißt konkret, Familien bedienen sich dieser Möglichkeit, um 24-Stunden-Versorgung zu Hause zu organisieren. Das ist in der Regel sogar legal. Weil es sich hier um Hauswirtschaftskräfte, nicht um Pflegekräfte handelt. Die natürlich in dem Bereich Pflege hinein arbeiten.

Sehr oft gibt es Kombilösungen, wo die Familie die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von den osteuropäischen Kräften vornehmen lässt und dazu dann eben für die rein medizinische Versorgungen dann ambulante Pflegestationen in Anspruch nimmt.

Ich denke, das sind Kombinationen, die muss man einfach so hinnehmen. Und bisher gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass hier eine gefährliche Pflege stattfindet. Das mag in einzelnen Fällen auch schon mal sein. Aber das ist im Bereich, den würde ich mal als Grauzone betrachten."

Um diese Grauzone zwischen Hilfe im Haushalt- und Pflege so klein wie möglich zu halten, fordert der Bundesverband Ambulanter Dienste in Essen vor allem eine Qualitätskontrolle wie sie bei deutschen Pflegekräften auch vorgesehen ist. Sebastian Froese, Justiziar beim Verband plädiert deshalb für ein Qualitätssicherungs-System mit genauen Vorgaben.

Doch eins steht fest: Ohne die zahlreichen legalen und illegalen Hilfskräfte aus Ost-Europa wäre der Pflegenotstand in Deutschland noch größer als er ohnehin schon ist. Sigrid Metz-Göckel ist emeritierte Professorin an der Technischen Universität Dortmund und hat sich auf Geschlechterforschung spezialisiert. Sie hat in einer aktuellen Studie die Arbeitsmigration von Frauen im erweiterten Europa untersucht.

"Die Frauen, die in die deutschen Haushalte immigrieren, insbesondere aus den osteuropäischen Ländern, sind sehr gut qualifizierte Frauen. Im Unterschied, sag ich jetzt mal hoffentlich nicht-diskriminierend, zu den Frauen aus der Türkei und aus anderen Entwicklungsländern. Und sie sind uns kulturell eigentlich sehr nahe. Es sind sehr selbstbewusste Frauen, die man mit hohen Anforderungen konfrontieren kann."

Marzena ist für dieses Ergebnis das beste Beispiel. Sie ist examinierte Altenpflegerin und sie spricht so gut deutsch, weil sie die Sprache auf dem Gymnasium gelernt hat. Zudem hat sie später zwei Jahre Germanistik studiert. Marzena arbeitet bereits seit drei Jahren in Deutschland und möchte eigentlich gerne nach Hause zu ihrer Familie. Doch in Deutschland bekommt sie ein Vielfaches von dem, was sie in Polen verdienen würde:

"Meine Kinder werden studieren. Mein Sohn studiert schon, meine Tochter macht Abitur in diesem Jahr und ich bin diplomierte Altenpflegerin und in Polen habe ich auch keine Probleme mit solcher Arbeit, aber da passt Geld nur für mich, nicht für meine studierten Kinder."

Die Studie über die Wanderungsbewegung von Frauen im erweiterten Europa ist eine deutsch-polnische Koproduktion. Insgesamt haben die Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität Dortmund und der Universität Krakau 40 Migrantinnen in beiden Ländern interviewt. Wegen der kleinen Erhebungsmenge ist die Untersuchung zwar nicht repräsentativ. Doch auf Grund großer Übereinstimmungen gibt es dennoch zuverlässige Ergebnisse. So emigrieren vor allem ältere Frauen. Sigrid Metz-Göckel:

"Wir haben den größten Anteil von über 40-jährigen bis 63. Das ist der Schwerpunkt. Also, entgegen den allgemeinen Befunden der Migrationsforschung, dass es die jungen sind, sind es in diesem Fall die älteren Frauen. Es sind Mütter, es sind so drei Viertel Mütter. Es ist ja, was wir untersucht haben, eine Pendelmigration. Also eine Migration, die nicht auf Dauer angelegt ist, sondern eine, wir sagen, auf Zeit, eine temporäre. Und die wird in der Regel auch so angelegt, dass sie von vorneherein als befristete, in einem Rotationsprinzip vollzogen wird. So dass das eigentlich eine Lebensweise ist, in zwei Ländern zugleich. Sie arbeiten in den deutschen Haushalten, organisieren ihren Haushalt in Polen. Das ist ein sehr kompliziertes Management. Alle Achtung. Deshalb sind es keine, können gar es keine dummen Frauen sein."

Auch hier passt Marzena wieder genau ins Bild:

"Sie tun es für befristete Projekte. Hausschulden abzahlen, Haus renovieren oder Haus kaufen. Ausbildung der Kinder, zum Teil auch Unterstützung der älteren Kinder, die in einer gewissen finanziellen Not sind. So dass es diesen Begriff Haushaltsmigration gibt. Sie migrieren, weil sie ihren Haushalt, der in Not, finanzieller Not geraten ist in Polen, wieder flüssig machen wollen."

Auch Ingrid Backes hatte sich für eine legale polnische Pflegekraft entschlossen, als sie sich mit der Pflege ihrer Mutter überfordert fühlte. Die alte Dame wohnte alleine in einem kleinen Haus rund eine Autostunde von der Kölner Journalistin entfernt. Als ihre Mutter zunehmend dement wurde, wandte sich Ingrid Backes an eine professionelle Vermittlungs-Agentur.

"Und ich habe dann ne ziemlich umfangreiche Auswahl via E-Mail bekommen und habe mich dann für eine Frau entschieden, mit sehr guten Deutschkenntnissen."

Nach einigen Telefonaten stand dann fünf Tage später Danuta vor der Tür.

"Sie war Ende 30, hat zwei Kinder im Alter von 5 und 10 Jahren, verheiratet. Sowohl ihr Mann wie auch sie keine Arbeit. Auch in der ganzen unterentwickelten Gegend wenig Chancen. Die hatten sich immer über Wasser gehalten durch Erntehilfe. Und jetzt war eben die Situation, dass ihr Mann bei den Kindern bleiben konnte und sie dann halt, ja, migriert auf Zeit."

In der Regel bleiben die Hilfskräfte aus dem Osten für drei Monate. Dann folgt der Wechsel. Das heißt im Fall von Ingrid Backes Mutter: Auf Danuta folgte Theresa mit der es ebenfalls prima klappte.

Gerade bei altersverwirrten Menschen hilft oft schon die emotionale Zuwendung. Zur guten Pflege gehört aber auch viel Fachkenntnis. Da sind die Erfahrungen mit legalen und illegalen Haushalts- und Pflegekräften aus dem Osten sehr unterschiedlich – auf beiden Seiten. Willi Zylayew, pflegepolitischer Sprecher der CDU-CSU-Fraktion.

"Da gibt es ausgesprochen positive Erfahrungen. Es kommt ja noch eines hinzu: Die Motivation dieser Osteuropäerinnen ist in der Regel überdurchschnittlich groß. Für sie ist es ja natürlich sehr angenehm in einem Monat als Pflegekraft in Deutschland oder als Hauswirtschaftskraft drei- bis viermal so viel zu verdienen wie eine Lehrerin in ihrem Heimat- oder Herkunftsland. Das zweite ist, dort, wo eine examinierte Kraft dann hier ihren Dienst versieht, muss man wissen, dass die oft sehr viel besser in diesem nicht-technischen Pflegearbeiten ausgebildet sind. Das heißt, die haben oft noch eine Sensibilität, eine fachliche Kompetenz, die man bei der technisierten deutschen Pflege- und Medizinversorgung nicht mehr so oft findet. Andererseits muss man auch den Schatten sehen. Denn es ist eine Abhängigkeit zwischen jetzt der Familie oder dem Pflegling und der Kraft, die also hier über drei Monate ja in der Regel tätig ist. Und das ist auch nicht immer konfliktfrei und problemlos."

Ingrid Backes hat ihre Pflegekräfte legal über eine Agentur für 1.700 Euro im Monat beschäftigt. Die kümmert sich um die Formalitäten:

"Weil das sind ja sozusagen Leiharbeiterinnen dann. Und die rechnen mit denen ab, die machen die Sozialabgaben usw. und zahlen dann Netto aus. Damit hat man dann nichts mehr zu tun."

In diesem Fall ist also alles ideal verlaufen. Doch die Haushalts- und Pflegekräfte aus den Osten können auch ganz klar Nachteile bringen. Etwa wenn sie nicht gut ausgebildet sind oder die deutsche Sprache nicht beherrschen.

Zylajew: "Ein Riesenproblem. Und das darf man nicht unterschätzen, was dort an Gefahren besteht. Auch das Schildern von gesundheitlichen Einschränkungen, von Unwohlbefinden, von Schmerzen. Diese Dinge können nur über Sprache transportiert werden. Und wo Menschen sich nicht verstehen, kann keine gute Pflege funktionieren. Allein mit Händchenhalten und körperlicher Zuwendung wird man dem älteren Menschen nicht gerecht. Und ich glaube, dass wir die Phase des Wegschauens relativ bald beenden müssen."

Der größte Anteil der Pflege, die daheim geleistet wird, geht nach wie vor zu Lasten der Frauen. Da die aber zunehmend berufstätig sind, wird die Dienstleistungslücke hierzulande immer größer. Das heißt, der Bedarf an Dienstleistungs-Personal steigt stärker, als es Hilfskräfte auf dem Arbeitsmarkt gibt. Und so bewegen sich die Fachkräfte aus dem Osten in Richtung Westen. Von Polen nach Deutschland. Aber eben nicht nur: So ist zum Beispiel Polen selbst inzwischen auch Einwanderungsland für Menschen aus der Ukraine. Die Wanderungsströme entsprechen den Armutsstrukturen der Regionen in Europa.

Auch wegen rechtlicher Unkenntnis und wirtschaftlichen Not vieler Migrantinnen führt das zu einem Beschäftigungsmarkt, auf dem die Grenzen der Legalität nicht immer eingehalten werden.

So arbeiten viele Migrantinnen aus Polen illegal und ohne jegliche Sozialabgaben. Der Bundesverband Ambulanter Dienste spricht in dem Zusammenhang von Ausbeutung und fordert deshalb einen Mindestlohn. Die Diskussion um Schwarzarbeit in diesem Bereich ist intensiv:

"Das ist sowohl für unsere Sozialkasse ein Nachteil - ein erheblicher Nachteil. Weil halt hier große Umsätze, große Umsätze gemacht werden, ohne dass die deutsche Sozialversicherung davon partizipiert. Andererseits die Sozialversicherung in den gleichen Fällen aus der Pflegeversicherung zahlt. Für die Arbeitnehmerinnen, es sind ja überwiegend Frauen, sehe ich natürlich die Schwierigkeit darin, dass sie gute Verdienste, für sie gute Verdienste von 1000 Euro und mehr im Monat, das sind dann 6000 Euro bei zwei Einsätzen im Jahr verdienen, ohne selbst Sozialversicherungsbeitrag für ihre Altersversorgung zu zahlen. Krankenversicherungsschutz, der ist immer gewährleistet. Aber ich denke, wir müssen in Europa an die Lebenssituation dieser Frauen denken, die dann auch irgendwann mal Rentnerin werden. Und keine Leistungen zu erwarten haben."

Weil aber eine legale ambulante Rund-um-die-Uhr Pflege mit professionellen Personal aus Deutschland für viele zu teuer ist - gleichzeitig jedoch ein großer Bedarf an bezahlbarem Personal besteht, schaut niemand so genau hin, muss auch Willi Zylajew zugeben:

"Also, wir schielen. Das gilt für alle Parteien. Wir schauen nicht in diesen Bereich, weil wir wissen, dass ein schärferes Hinschauen sofort, ja, zu Ärger führen würde. Und ich glaube, dass das Ganze einen Wandel erfahren wird in etwa zwei Jahren. Dann nämlich, wenn ab 1. Mai 2011 die Grenzen, die man noch für Beschäftigungsverhältnisse in Europa hat, mit Blick auf die neuen EU-Länder, wenn die fallen. In dem Moment wird sich da wesentliches verändern. Ich glaube, dass also eine große Zahl von osteuropäischen Pflegekräften dann in den Arbeitsmarkt des Gesundheitswesens nach Deutschland strömt."

Der anhaltende Strom an Pflegekräften aus Ost-Europa wird hierzulande das Preisgefüge im Bereich der ambulanten Pflege neu strukturieren. Willi Zylajew:

"Wenn wir davon ausgehen, dass heute in der Spitze im Durchschnitt vielleicht 400 Euro bezahlt werden für den Bereich der ambulanten Pflege als Pflegegeld, dann werden es dann eben 1.500 sein. Und das ist dann für eine zugewanderte osteuropäische Fachkraft, die in der Regel sogar deutlich besser ausgebildet ist als unsere Fachkräfte, das die dann, für die schon ein interessantes Arbeitsfeld. So dass unter dem Strich möglicherweise die Nettobelastung für eine Familie nur ganz gering steigen wird, dafür aber eine fachlich hochwertige Leistung angeboten wird."

Spätestens nach der Bundestagswahl, da ist sich der CDU-Politiker sicher, wird das Problem der ambulanten Pflege unausweichlich auf den Tisch kommen und zwar bei allen Parteien.
Das Problem - da ist sich der Politiker sicher - kann nur im gesellschaftlichen Konsens gelöst werden. Der große Bedarf in der Pflege und die steigenden Wanderungsströme aus dem Osten sollten so gut wie möglich zusammengeführt werden. Das Beispiel der Familie Backes zeigt, dass es für alle Beteiligten eine gute Entscheidung sein kann. Und für Marzena ist es trotz aller Sehnsucht nach der Heimat sogar ein Job mit Familienanschluss:

"Das ist sehr nette Familie, weil das ist Arbeit nicht nur mit dieser Person hier Pflege muss sein. Aber auch ganze Familie Es sind verschiedene Leute bei dieser Arbeit, aber wirklich hier ist sehr prima. Schwiegertochter: Wir waren natürlich auch sehr unsicher. Wer wird da kommen? Wie wird man das empfinden? Aber es war, als wir uns da am Busbahnhof gesehen haben, habe ich sofort gefühlt: Das kann gut passen und so war es dann ja auch. Marzena: Sehr nett, mit Tulpen warten auf mich das war sehr nett. Wirklich."

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