Freitag, 15.12.2017
StartseiteKonzertdokument der WocheChorisches Totengedenken10.12.2017

Musikfest Bremen 2017Chorisches Totengedenken

Er ist bekannt und berüchtigt für unkonventionelle Interpretationen und Lesarten. Beim Musikfest Bremen hat Teodor Currentzis seine Interpretation von Mozarts 'Requiem' präsentiert. Er stellt dem Klassiker originelle geistliche Chorwerke vom 11. bis zum 20. Jahrhundert gegenüber.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Musikfest Bremen, Glocke, Großer Saal, Mozarts Requiem, musicAeterna Chor und Orchester, Julia Lezhneva Sopran, Catriona Morison Mezzosopran,Thomas Cooley Tenor, Tareq Nazmi Bass, Teodor Currentzis Dirigent 23.8.2017 (©Nikolai Wolff)
Theodor Currentzis und MusicAeterna sowie Solisten in der Glocke in Bremen (©Nikolai Wolff)

Im Konzert in der Bremer Glocke schlugen Currentzis und sein Ensemble MusicAeterna ungewöhnliche Brücken von den mittelalterlichen Gesängen der Mystikerin Hildegard von Bingen bis zur sowjetischen Avantgarde von Alfred Schnittkes Chorkonzert.

Den Mittelpunkt bildete das wohl bekannteste Fragment der Wiener Klassik, das unvollendete "Requiem" von Wolfgang Amadeus Mozart.

Zwar hält Currentzis die bekannte, vervollständigte Fassung von Franz Xaver Süßmayr für die beste, doch nimmt sich der Dirigent auch hier einige interessante Freiheiten heraus.

Hildegard von Bingen, György Ligeti, Alfred Schnittke, Igor Strawinsky, Henry Purcell und Sergej Tanejew
Geistliche Gesänge

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll, KV 626
Julia Lezhneva, Sopran
Catriona Morison, Mezzosopran
Thomas Cooley, Tenor
Tareq Nazmi, Bass
MusicAeterna
Leitung: Teodor Currentzis
Aufnahme vom 23.8.2017 aus dem großen Saal des Konzerthauses "Die Glocke" in Bremen

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