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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenSchuld, Schulden und der Preis des Geldes19.07.2012

Schuld, Schulden und der Preis des Geldes

Kulturwissenschaftler entdecken den Finanzmarkt und seine Geschichte

Was ist Geld? Die Münzen, die wir in der Tasche haben? Die Hypothek, die auf unserem Haus lastet? Oder das Versprechen, das uns die Lebensversicherung für die Zukunft gegeben hat? Und woher kommt das Konzept des Bezahlens mit Geld? Eines ist sicher: Es begann mit - Schulden.

Von Barbara Weber

Das Papiergeld kam relativ spät in den Tauschkreislauf (Stock.XCHNG / Marja Flick-Buijs)
Das Papiergeld kam relativ spät in den Tauschkreislauf (Stock.XCHNG / Marja Flick-Buijs)

"Schuldest du einer Bank 100.000 Dollar, gehörst du der Bank. Schuldest du ihr 100.000.000 Dollar, gehört die Bank dir."

Heute leben wir mit einer Ökonomie, in der das Geld sich vollkommen losgelöst hat von jeder materiellen wirtschaftlichen Einheit. Die Realwirtschaft entspricht nur noch einem Bruchteil von dem, was an Geld um die Welt zirkuliert jeden Tag.

Was ist Geld? Die Münzen, die wir in der Tasche haben? Die Hypothek, die auf unserem Haus lastet? Oder das Versprechen, das uns die Lebensversicherung für die Zukunft gegeben hat?
Im praktischen Gebrauch ist Geld einfach ein Tauschmittel, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben. Aber Geld ist mehr: Geld ist inzwischen selbst zur Ware geworden, zum globalen Maßstab, zum unkalkulierbaren Machtfaktor. Geld bringt Ökonomien von den USA bis China ins Wanken, weil ein Land wie Griechenland mit einem Anteil von 0,4 Prozent an der globalen Produktion - so die "Frankfurter Rundschau" - seine Schulden nicht mehr bezahlen kann.

Geld hat eine Geschichte, und diese Geschichte ist, je nachdem wie man sie erzählt, ganz weit weg von der heutigen Situation oder doch sehr nah.
Diese Geschichte beginnt mit einem Mythos, der 1776 entstand:

"Adam Smith hat in 'Wohlstand der Nationen' darüber spekuliert, wie Geld entstanden sein könnte. Er stellte sich vor, dass Menschen früher tauschten. Wenn ich zum Beispiel eine Kuh brauche, dann gebe ich dir zwanzig Hühner für die Kuh. Das Problem ist, wenn ich keine Hühner habe, bekomme ich keine Kuh. Also brauchte man etwas zum Tauschen und so entstand das Geld. Das Problem ist, dass Anthropologen seit hundert Jahren weltweit keinen Platz auf der Erde gefunden haben, wo das historisch vor der Erfindung des Geldes so stattgefunden hat. Es existiert nicht. Menschen machen das nicht."

David Graeber, vormals Professor für Anthropologie in Yale, lehrt jetzt am Goldsmith-College in London.

"Aber was Anthropologen in den meisten ursprünglichen Gesellschaften beobachten können ist, dass Menschen zum Beispiel eine Sache loben, die jemand anderem gehört. Derjenige muss sie ihnen dann geben. Es passiert also Folgendes: Jemand sagt zum Beispiel seinem Nachbarn: Das ist aber eine schöne Kuh. Der andere erwidert: Oh, wenn sie dir gefällt, dann nimm sie dir, mein Nachbar. Derjenige, der die Kuh bekommt, denkt nicht daran, etwas zurückzugeben. Aber jeder weiß, irgendwann gibt er etwas zurück. Was jetzt entsteht, ist eine Kredit- und Schuldsituation. Die Ökonomen haben eine Geschichte entwickelt, die so nicht existiert. Sie denken nicht in gesellschaftlichen Beziehungen. Das mag in der ökonomischen Welt in Ordnung sein. Aber Menschen verhalten sich normalerweise nicht so."

David Graeber ist der Überzeugung, dass am Anfang nicht der Tausch, sondern ein Versprechen stand, das unausgesprochene Versprechen, in nicht allzu ferner Zukunft seinen Kredit zurückzuzahlen. In dem jetzt auf Deutsch erschienen Buch: "Schulden - Die ersten 5000 Jahre", versucht er, diese These zu belegen.
Auch Christina von Braun, Professorin für Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, sieht mit Blick auf die Geschichte den Handel "schon in primitivster Zeit als Kreditsystem". Das gilt auch für Mesopotamien, wo das Eigentum schon akribisch auf Tontafeln festgehalten wurde.

"Was es gab: Symbole, die eingeritzt waren in eine kleine Tontafel, und die dann zum Beispiel eine bestimmte Menge von Vieh oder von Getreide oder landwirtschaftlichen Einheiten bezeichnen konnten. Aber es war nicht ein Geld, das zirkulierte in dem Sinne, wie unsere Münzen, oder später, Papierscheine, die zirkuliert sind. Die Wirtschaft war so organisiert, dass Menschen mit Gerste bezahlt wurden, zum Beispiel. Da gab es eine Einheit, die bedeutete: Ein Manntag an Gerste war eine bestimmte Quantität an Gerste, die er erhielt und die dann eben auch eine Art von Zählsystem war."

Nicht die Tauschhandlung stand demnach am Beginn der Geschichte des Geldes, sondern die Schuld.

"Schulden haben und schuldig sein hat in vielen Sprachen den gleichen Wortstamm, zum Beispiel im Sanskrit, in Aramäisch oder der deutschen Sprache. Was ich herausgefunden habe: Die Definition von Schulden ist unklar. Es ist keine moralische Verpflichtung, obwohl alle immer so tun. Schulden sind eigentlich ein Versprechen, das durch Mathematik und Gewalt verdorben wurde. Das Versprechen kann genau beziffert werden, deshalb kann man es übertragen. Anders als das Versprechen: 'Ich liebe Dich immer und ewig'. Das können Sie nicht an jemand anderes abtreten. Aber mathematische, unpersönliche Schulden können Sie weitergeben. Das ist das, was Geld ausmacht, das als Schulden zirkuliert."

Neben der Schuld gibt es allerdings noch andere Faktoren, die die Entstehung des Geldes begünstigen, gibt Christina von Braun zu bedenken:

"Was allerdings Graeber nicht berücksichtigt, ist die große Rolle, die neben diesem Schuldsystem dann auch der sakrale Status des Geldes bekommen wird. Das hängt eben auch sehr eng zusammen mit Schuld, aber einer Schuld gegenüber den Göttern. Und diese Art von sakraler Schuld gegenüber den Göttern, die hat auch Geld hervorgebracht.
Es gibt Geldformen, die ein Symbol für diese Opferriten sind. Das sind zum Beispiel Kauri-Muschen, die noch bis ins 20. Jahrhundert in vielen Teilen der Welt als Geld gehandelt wurden oder aber es sind dann eben auch unsere Münzen, auf denen eine Gottheit stehen kann oder auch Werkzeuge, Opferwerkzeuge oder das geopferte Tier selber eingeprägt ist. Diese Münzen werden dann ein Substitut für diese Opfer, die im Tempel erbracht wurden."

Daran erinnern Münzen wie der alte deutsche Pfennig, der mit einer Ähre verziert war oder das Zehnpfennig-Stück, das ein Eichenlaub zeigte. Die Dollar-Münze hat noch heute die Aufschrift "In God we trust".
Das Wort Gelt, im germanischen mit 'T' geschrieben, bezeichnet ursprünglich ein Götteropfer, wie es auch in Griechenland üblich war.

"Und Griechenland hat auch die sakrale Deckung des Geldes erfunden, die Opferriten im Tempel, bei denen Tiere, vor allen Dingen Stiere, als Opfer erbracht wurden und in kleinen Spießen, die die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft erhielten - nahmen die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft teil an den Opfermahlzeiten. Und diese kleinen Spieße hießen obolós, daher unser Obolus in der Kirche."

Der frühe obolós diente als Symbol und Ersatz für das geopferte Tier. Diese Münzen hatten keinen materiellen Wert – so Christina von Braun - sondern traten an die Stelle von realen, wertvollen und vergänglichen Gütern, die dem Tempel vermacht wurden. Sie galten als Tauschmittel im Verkehr zwischen Göttern und Menschen.

"Und diese Art von Geld, das die theologische Beglaubigung war zwischen den Göttern und den Menschen, dass dieses Opfer, diese Opfermahlzeit, anerkannt worden war, ging dann auch in den profanen Handel über; bis schließlich Münzen entstanden, auf denen überhaupt nur noch die Werkzeuge, die Opferwerkzeuge oder der Stierkopf abgebildet war. Und dass diese Vorstellung von Geld sich bis heute gehalten hat, können sie einerseits an dem Stier an der Börse erkennen, andererseits aber auch an der Tatsache, dass in unseren Geldzeichen, also dem Dollar, dem englischen Pfund, dem Yen und auch neuerdings dem Euro, zwei Striche an diese beiden Stierhörner erinnern, die einmal vor 1400 Jahren der Beglaubigung des Geldes dienten."

Am Anfang standen die Schuld und das Opfer. Aber es gibt noch weitere Faktoren, die bei der Entstehung der ersten Münzen eine Rolle spielen. Christina von Braun vertritt die These, dass ohne die Entstehung des Alphabets in Griechenland, ohne die Leistung zu abstrahieren, auch das Geld nicht hätte entstehen können.
Es gibt Hinweise dafür, dass es so gewesen sein könnte.
Was über die Jahrhunderte nach der Einführung von Münzen geschah, sieht Christina von Braun als Abfolge einer in sich logischen Geschichte.

"Der Prozess, den man am deutlichsten erkennen kann, ist, dass das Geld immer abstrakter geworden ist; also in Griechenland und Rom und auch in der Frühzeit Europas spielte Gold und Silber und Kupfer eine wichtige Rolle. Das waren Formen, auf die auch etwas geprägt wurde, um den Wert des Geldes festzuhalten. Aber dann kamen schon Wechsel und Schecks, die einfach geeigneter waren, damit man nicht mit Gold reisen musste, nahm man einen Wechsel mit und erhielt am anderen Ende von einer Vertrauensperson die entsprechenden Waren oder Geld dafür. Und daraus entstand dann allmählich auch das Papiergeld. Die ersten Experimente sind schon im 17. Jahrhundert mit Papiergeld, das dann ab 1800 allmählich anfängt, in die Wirtschaft einzugreifen."

Die Französische Revolution wurde weitgehend durch Papiergeld finanziert, die sogenannten Assignate, "Anweisungen", die die Rolle von Staatsanleihen hatten. Auch die amerikanische Freiheitsbewegung finanzierte ihren Kampf durch eigens gedrucktes Geld, um sich vom Mutterland Großbritannien freizumachen. Heute wird nur noch ein Bruchteil der Geldgeschäfte über materialisiertes Geld abgewickelt. Bargeldloser Zahlungsverkehr hat Zeichensysteme ersetzt.

"Sie können also sehen, dass ein permanenter Prozess der Entmaterialisierung stattgefunden hat beim Geld. Interessanterweise wird dieser Entmaterialisierungsprozess begleitet von einer zunehmenden Macht des Geldes über die materielle Wirtschaft und die ökonomischen Verhältnisse, was ja Marx schon im 19. Jahrhundert beschrieben hat, ohne allerdings den Finanzkapitalismus zu kennen, der ja erst ab 1900 mit der allmählichen Loslösung vom Goldstandard sich entwickelt hat. Und heute leben wir mit einer Ökonomie, in der das Geld sich vollkommen losgelöst hat von jeder materiellen wirtschaftlichen Einheit. Die Realwirtschaft entspricht nur noch einem Bruchteil von dem, was an Geld um die Welt zirkuliert jeden Tag."

David Graeber widerspricht dieser Theorie. Schon vor der Einführung des Geldes gab es den Kredit, und ein Kredit ist immer abstrakt. Ein Kredit ist ein Versprechen. Wenn wir heute eine Hypothek aufnehmen, versprechen wir, sie zurückzuzahlen. Alle modernen Finanzprodukte beruhen auf dem Versprechen, dass sie eines Tages materialisiert werden können. Das Abstraktionsniveau, so der Anthropologe, ist das gleiche geblieben - heute wie vor 5000 Jahren.

Der Entwicklung des Finanzkapitalismus ging im 18. und 19.Jahrhundert die der freien Marktwirtschaft voraus. Mit ihr entstehen auch die ersten Demokratien: Erstmals haben Bürger Anspruch auf das allgemeine Stimmrecht, das ja eine Forderung der Französischen Revolution ist und sich dann im Laufe des 19. Jahrunderts allmählich ausbreitet. Gleichzeitig mit der freien Marktwirtschaft betritt das Individuum als ökonomisch agierende Person die Bühne der Geschichte. Mit der wirtschaftlichen Emanzipation und dem Wahlrecht entsteht der Kapitalismus.

"Der Kapitalismus hat dieses freie Individuum, wenn Sie so wollen, hervorgebracht, natürlich auch neue Abhängigkeiten geschaffen. Aber er hat die Möglichkeit geschaffen, dass die Feudalherrschaft mit ihren Abstammungskriterien, nachdem jemand einer bestimmten Klasse zugehört, aufgehoben wurde. Das Geld hat durchbrochen die Leibeigenschaft, hat es möglich gemacht, dass jeder für sich selbst und damit auch für sein Wirken eine Wirkung hat, und dass dieses Prinzip, dass das Individuum gilt, und nicht bestimmte Kriterien der Geburt gelten, vor den Frauen oder vor der Ungleichbehandlung der Geschlechter nicht haltmachen konnte, ist natürlich eine Selbstverständlichkeit. Insofern kann man sagen, dass dieses Prinzip der freien Marktwirtschaft auch dazu führte, dass Frauen ihrerseits als Individuum anerkannt wurden und sich dann auch das allgemeine Wahlrecht für Frauen durchgesetzt hat."

"Der Preis des Geldes" hat Christina von Braun ihre Kulturgeschichte des Geldes genannt.
Mit der Entstehung von Geldmärkten ist der Preis, den das Geld hat, ein sehr hoher geworden. Es ist ein Paradox, aber entbehrt nicht einer gewissen Binnenlogik, wenn Entlassungen von Menschen aus ihren Jobs dazu führen, dass Märkte positiv reagieren. Es ist ein Paradox, wenn die Schere zwischen den Einkommen der produktiven Wirtschaft und dem Finanzsektor immer weiter auseinandergeht. Und es ist unbegreiflich, wenn eben diese hohen Einkommensbezieher ein System vor die Wand fahren, gleichzeitig aber dieses System massiv mit Steuermitteln unterstützt werden muss. So entsteht die Situation, dass Menschen für Schulden zahlen müssen, die sie nicht gemacht haben.
Die Glaubwürdigkeit des Geldes hat gelitten:

"Es gibt zwei Deckungsformen für das Geld: Das eine ist die Anbindung an materielle Realitäten oder an Edelmetalle, die wir schon längst verlassen haben. Und auf der anderen Seite gibt es auch die Regierungen, die eine Währung emittieren und ihr damit eine Glaubwürdigkeit verleihen. Aber auch diese Form der Beglaubigung des Geldes hat immer mehr an Glaubwürdigkeit verloren, weil Regierungen Inflationen angestoßen haben oder andere Mittel erfanden."

Diese anderen Mittel könnten darin bestehen, die Schulden nicht zurückzuzahlen und einfach aus dem System auszusteigen, meint David Graeber.

"Schulden müssen nicht zurückgezahlt werden. Wir bewegen uns im Bereich des virtuellen Geldes. Jeder sagt, dass das mit dem Computer zusammenhängt. Geld war in der Weltgeschichte die meiste Zeit virtuell. Was wir 2008 gesehen haben, ist der erste kapitalistische Kollaps, begründet darauf, dass wir ein virtuelles Geldsystem haben. Aber wir behandeln es, als wäre Geld ein Ding, ein Produkt. Wir machen Geld. Geld ist ein Versprechen. Es gibt einen Ausweg. Wir müssen uns nur historische Beispiele anschauen."

Die Geschichte zeige, dass Revolutionen häufig am Ende einer Überschuldung gestanden hätten.
Doch die Situation hat sich zwischenzeitlich geändert. Was passiert, wenn Schulden im globalen Maßstab nicht mehr bezahlt werden?
David Graeber, der Vordenker der Occupy-Bewegung, bleibt die Antwort schuldig. Denn die Schulden der einen sind eben auch die Guthaben der anderen. Das betrifft nicht nur skrupellose Großinvestoren oder Daytrader, das betrifft auch Pensionskassen und Lebensversicherungen. Es mag sein, dass das theoretische Prinzip der Schuld und des damit verbundenen Versprechens seit 5000 Jahren gleich geblieben ist, aber die Komplexität des Systems hat zugenommen.
Anders als David Graeber stellt Christina von Braun nicht die Systemfrage, sieht aber den dringenden Reformbedarf der Finanzmärkte.

"Also ich denke, sie lassen sich nicht nur regulieren, sie müssen auch reguliert werden und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Das Geld hängt eng zusammen mit dem Gemeinschaftsgedanken und dies wurde lange repräsentiert durch Repräsentanten, die Herrscher. Heute haben wir eigentlich nur noch die soziale Gerechtigkeit und den Glauben an die Gemeinschaft herzustellen und damit den Glauben ans Geld. Und das ist eigentlich ein ganz wichtiger Grund, weshalb wir den Finanzmarkt regulieren müssen. Dahinter steht auch der Gedanke, dass keine Gemeinschaft heute Glaubwürdigkeit haben kann, wenn sie nicht zugleich die soziale Gerechtigkeit zu ihrem Gemeinschaftsprinzip ernennt."

Literatur
Christina von Braun: "Der Preis des Geldes, Eine Kulturgeschichte". Aufbau Verlag, Berlin, 2012
David Graeber: "Schulden, Die ersten 5000 Jahre". Klett-Cotta, Stuttgart, 2012

Rezensionen und Beiträge:
Die Geschichte der Schulden - David Graeber: "Schulden. Die ersten 5000 Jahre".

"Plötzlich sind Trillionen, Billionen von Schulden verschwunden" - Anthropologe David Graeber über seinen Blick auf die Welt der Schulden

Buchempfehlung: David Graeber: "Schulden: Die ersten 5000 Jahre".

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