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StartseiteDas WochenendjournalNabada, Schwörmontag und Fischerstechen in Ulm 29.07.2017

Spektakel auf der DonauNabada, Schwörmontag und Fischerstechen in Ulm

Alle Jahre wieder freut man sich in Ulm auf ein Ereignis, bei dem so mancher baden geht oder zumindest Wasser abbekommt. Auf der Donau tummeln sich am vorletzten Montag im Juli originell gestaltete Motto-Boote, Holzkähne, die Plattformen tragen, oder Flöße. Manch einem genügt auch ein Schwimmreifen.

Von Wolf Renschke

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Das Foto zeigt ein Themenboot, das US-Präsident Donald Trump in einem überdimensionalen Fettnapf zeigt.   (picture alliance / dpa /  Stefan Puchner)
So ähnlich wie Karneval: Das "Nabada" - "Hinunterbaden" am vorletzten Montag im Juli. (picture alliance / dpa / Stefan Puchner)

Das Ereignis heißt auf schwäbisch "Nabada", also schlicht "Hinunterbaden", und ist dem Karneval am Rhein nicht unähnlich.

Ein Spektakel, das immer am vorletzten Montag im Juli Tausende anlockt. Nachdem zuvor der Oberbürgermeister in einer sogenannten "Schwörrede" den Bürgerinnen und Bürgern öffentlich Rechenschaft abgelegt hat, weshalb dieser Tag auch "Schwörmontag" genannt wird.

Alle vier Jahre - und diesmal ist es wieder soweit - kommt Weiteres hinzu, nämlich das "Fischerstechen", das auf Ulmer Fastnachtsbräuche zurückgeht. Ein Turnier auf der Donau, bei dem entsprechend kostümierte historische Figuren mit Lanzen gegeneinander antreten. Das Ganze wäre nicht komplett, wenn es nicht auch einen Festumzug gäbe, samt Party in der ganzen Stadt bis in die Nacht hinein. Wolf Renschke war für das Wochenendjournal dabei.

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