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Seit 07:05 Uhr Presseschau

Muslime in FrankreichHollandes Wunsch nach einem französischen Islam

Einen französischen Islam will Frankreichs Premierminister Hollande schaffen. Es unterstützten zwar etwa 40 Männer und Frauen seinen Aufruf in einem offenen Brief. Aber es kommt auch Kritik: Der Staat könne nicht eine nationale Religion verordnen. Ein junger Imam wirft der Regierung entmündigende Politik mit kolonialistischem Beigeschmack vor - und möchte selbst reformieren.


Religionskritik - wie geht das richtig? "Es gibt zu viel Selbstbeweihräucherung von Religionen"

Teil 5 von 5

Religionskritik habe zu wenig Raum in öffentlichen Debatten, sagte Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschland, im DLF. Sie müsse jedoch "genau und von Respekt getragen" sein. Gefährlich werde es dagegen, wenn Religionskritik als "Mittel zur Abschottung" diene, betonte der Leipziger Religionssoziologe Gert Pickel.


Religionskritik - wie geht das richtig? Auch Juden dürfen kritisiert werden

Teil 4 von 5

Kritik am Judentum von innen und außen ist selbstverständlicher Bestandteil einer offenen Gesellschaft, sagten die Schriftstellerin Viola Roggenkamp und der Historiker Michael Wolffsohn im Deutschlandfunk. Nur so könnten Fehlentwicklungen gestoppt werden. Politik und Religion zu vermischen sei ein zentraler Fehler, der im Judentum, den Kirchen und im Islam gemacht werde.

Religionskritik - wie geht das richtig? Christen zwischen Dünnhäutigkeit und Selbstkritik

Teil 3 von 5

Die Kirchen müssen sich selbstkritisch mit ihren Positionen auseinandersetzen und die Erkenntnisse der Wissenschaften anerkennen. Das forderten im Deutschlandfunk der katholische Theologe Professor Gerhard Kruip sowie der evangelische Wissenschaftspublizist Martin Urban. Beide wandten sich gegen Fundamentalisten und Traditionalisten in den eigenen Reihen.

Religionskritik - wie geht das richtig? "Aufklärung" des Islams

Teil 2 von 5

Immer mehr Muslime kritisieren ihre Religion und ihre Vertreter. Die einen als Ex-Muslime, die anderen als Reform-Muslime. "Wir müssen raus aus der Falle des Polit-Islams", sagen der Schriftsteller Zafer Senocak und der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi. Beide wollen ein modernes und aufgeklärtes Islam-Verständnis - auch mittels Kritik.

Religionskritik - wie geht das richtig? Die Freiheit sich abzuwenden

Teil 1 von 5

Zur Religionsfreiheit gehöre das Recht, eine Religionsgemeinschaft zu kritisieren oder sie zu verlassen, sagte der Theologe Heiner Bielefeldt im Deutschlandfunk. Der Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats plädierte dafür, nicht zu verallgemeinern: Religion sei veränderbar - auch durch Kritik.

Ein Mikrofon (Imago / McPHOTO)

Fünfteilige GesprächsreiheReligionskritik - wie geht das richtig?

Es gibt zwei gegenläufige Trends: Die einen attackieren Religion, die anderen rechtfertigen alles und jedes mit Hinweis auf kulturelle Traditionen oder die Religionsfreiheit. Religionskritik wird so zum Spielball in einer hysterisierten Debatte. In fünf Gesprächen mit agnostischen, christlichen, islamischen und jüdischen Denkern fragen wir: Warum brauchen wir Religionskritik?


Religion und Frieden"Eine Auseinandersetzung um die Frage, wozu es sich zu leben lohnt"

Friedensgebete von Religionsführern seien nicht naiv, sondern "sehr realistisch", sagte der Friedensethiker Heinz-Gerhard Justenhoven im DLF. Auch die wiederholte Kritik des Papstes am Waffenhandel hält er für richtig. Das Engagement für den Frieden sei jedoch nicht leicht, sondern "ein politischer und gesellschaftlicher Kampf um das Richtige."

StreitgesprächSollen Politiker Seelsorger sein?

Wenn in der Gesellschaft Ängste wachsen, ist die Politik gefordert, findet Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz. Er kritisiert die Beschimpfung von Pegida-Anhängern als "Pack" und die "einsame Entscheidung" der Kanzlerin für ihr Wir-schaffen-das-Credo. Der Greifswalder Dompfarrer Matthias Gürtler dagegen hält Merkels Worte für ermutigend.


Religion und Zuwanderung"Das christliche Abendland ist eine Chimäre"

Vorrang für Zuwanderer aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis: Das fordert die CSU. Das "christliche Abendland" sei ein Kampfbegriff, sagte der Theologe und Brauchtumsforscher Manfred Becker-Huberti im DLF. Oft werde er benutzt, um unchristliche Ziele durchzusetzen. Die Ausgrenzung von Fremden sei "völlig daneben" für einen Christen.


Jesuit Batlogg über "Letzte Gespräche" von Benedikt XVI."Das Buch sollte es eigentlich nicht geben"

Das neue Buch von Papst emeritus Benedikt XVI. ist einzigartig. Noch nie hat ein Ex-Papst das Wort ergriffen. Der Theologe Andreas Batlogg kritisiert dieses Verhalten und befürchtet, dass "zwei Männer in Weiß" die Menschen überfordern. "Dieses Buch sollte es nicht geben," sagte er im Deutschlandfunk. Es sei "stillos und taktlos, den Nachfolger zu kommentieren".

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 28.09.2016 09:35 Uhr

Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft

Sollen Moscheen unter Polizeischutz stehen?
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter

Zank ums Testament
Die Slenczka-Debatte und was daraus wurde

Ein Abt traut dem Frieden in Kolumbien nicht
Gespräch mit dem Benediktiner-Abt von Medellin Guillermo Arboledo

Am Mikrofon: Gerald Beyrodt
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