Vor 150 Jahren
Pocken-Impfung per Gesetz

Die Pocken waren eine grausame Krankheit: Wer sie überlebte, blieb für den Rest seines Lebens von Narben entstellt. Dagegen sollte das Reichsimpfgesetz helfen, das 1874 erlassen wurde. Es war allerdings Anlass für heftige Kontroversen.

Dittrich, Monika | 08. April 2024, 09:05 Uhr
"Impfung auf dem Lande", Holzstich nach Gemaelde, 1868, von Friedrich Adolf Hornemann (1813-1890).
Die Pocken waren über Jahrhunderte gefürchtet - auf eine besonders schwere Epidemie reagierte die Reichsregierung 1874 mit einer Impfpflicht. (picture-alliance / akg-images / akg-images)