
Aufgerufen hatte die Initiative "Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion". Sie fordert unter anderem den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen, niedrigere Abgaben auf Strom und Gas sowie eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zudem verlangt sie die sofortige Ausweisung aller - Zitat - verurteilten, straffälligen und illegalen Migranten.
An mehreren Gegenveranstaltungen nahmen laut Polizei rund 400 Menschen teil. Das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage warnte davor, dass die Demonstration gegen die Bundesregierung in einschlägigen rechtsextremen Kanälen beworben worden sei. Auch die rechtsextreme Kleinpartei „Freie Sachsen“ unterstützte die Kundgebung. Die Veranstalter distanzierten sich von der Partei, die laut MDR mit einem Stand am Ort vertreten war.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
