Mittwoch, 21. Februar 2024

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100 Jahre Erster Weltkrieg
Erinnern über Gräbern: Die Geschichte der Anderen

"Im Westen nichts Neues" - Remarques Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg erschienen 1928. Sie wurden in vielen Ländern zum Bestseller, in Russland zum Beispiel ist das Werk immer noch populär. Von einer gemeinsamen Aufarbeitung dieses grausamen Konflikts sind die europäischen Staaten aber bis heute weit entfernt, von einem "kollektiven Gedächtnis" Europas kann schon gar keine Rede sein.

Von Gesine Dornblüth, Karla Engelhard, Anne Raith, Jochen Spengler, Ursula Welter | 05.04.2014
    Die Briten nennen den Ersten Weltkrieg "The Great War" - wie versuchen sie, ihre Erinnerung an die Katastrophe wach zu halten? Die Franzosen nennen ihn "La Grande Guerre" - wer besucht heutzutage noch die Weltkriegsmuseen in Frankreich? Weiß man in Belgien noch, wo die Schlachtfelder lagen? Wie gehen Russland oder Österreich mit dem Gedächtnis um?

    Korrespondenten des Deutschlandfunks berichten über persönliche Begegnungen mit Menschen, die gegen das Vergessen kämpfen, die die Erinnerung an Stellungskrieg, Gaseinsätze und den sinnlosen Tod von Millionen von Menschen am Leben erhalten.