Bayreuth 1951
Keine Stunde Null bei den Festspielen

Nach Krieg und Nationalsozialismus standen die Bayreuther Festspiele vor dem Aus. Doch 1951 geht es weiter und Wieland und Wolfgang Wagner starten "Neubayreuth". Personell blieb aber vieles beim Alten. Wie viel Neubeginn steckte tatsächlich dahinter?

Struck-Schloen, Michael |
Wieland Wagner und Regieassistent Paul Hager und die Walküren bei einer Szenenprobe am 5. Juli 1951. Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges finden vom 29. Juli bis 28. August 1951 die Bayreuther Festspiele wieder statt.
Als Wolfgang und Wieland (rechts im Bild) rufen mit Neubayreuth 1951 einen Neuanfang der Festspiele aus. Doch nach der NS-Zeit bleibt vieles gleich. (picture-alliance / dpa / dpa)