
Es handele sich um den Angriff mit den meisten Todesopfern seit vier Jahren, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die Huthi setzten Drohnen und Raketen ein. Die jemenitische Regierung kündigte Vergeltung an.
Die Eskalation nährt Befürchtungen, dass der Bürgerkrieg wieder aufflammt.
Die Angriffe richteten sich nach Angaben des Militärs gegen einen Stützpunkt in der zentraljemenitischen Provinz Marib sowie gegen Lager in der Provinz Hadramaut nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Beide Provinzen sind reich an Ressourcen.
Die Huthis kämpfen seit 2014 gegen die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung und kontrollieren die Hauptstadt Sanaa sowie weite Teile des bevölkerungsreichen Nordens. Die Regierung hält große Teile des Südens. Seit 2022 galt eine fragile Waffenruhe.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
