Nahost
58 Soldaten im Jemen bei Huthi-Angriffen getötet, Geschosse erreichen auch saudisches Gebiet und verletzen dort Menschen

Im Jemen sind bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Regierungskräfte sind Berichten zufolge mindestens 58 Menschen getötet worden.

    Ein Huthi-Anhänger skandiert Slogans, während er eine Raketennachbildung trägt.
    Die Huthi im Jemen werden vom Iran unterstützt. Sie kämpfen gegen die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung. (Osamah Abdulrahman/AP/dpa)
    Die Huthi setzten demnach Drohnen und Raketen ein, die Regierung kündigte Vergeltung an. Die Angriffe richteten sich nach Angaben des Militärs gegen einen Stützpunkt sowie Lager nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Beide Provinzen sind reich an Ressourcen. Nach saudischen Angaben flogen Geschosse auch über die Grenze und verletzten in der Stadt Nadschran elf Zivilisten. Die Eskalation nährt Befürchtungen, dass der Bürgerkrieg wieder aufflammt.
    Die Huthis kämpfen seit 2014 gegen die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung und kontrollieren die Hauptstadt Sanaa sowie weite Teile des bevölkerungsreichen Nordens. Die Regierung hält große Teile des Südens. Seit 2022 galt eine fragile Waffenruhe.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.