
Laut Hochrechnungen von infratest dimap kam die Partei auf 25,3 Prozent der Stimmen, mehr als doppelt so viel wie bei der Wahl 2023. Spitzenkandidatin Eralp kündigte an, Regierende Bürgermeisterin werden zu wollen. Ihre Partei werde die im Wahlkampf versprochene Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen umsetzen.
Die Landesvorsitzenden der Grünen, Stahr und Ghirmai, sprachen sich für eine rot-rot-grüne Koalition aus. Der Bundesvorsitzende der Grünen, Banaszak, nannte allerdings ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus durch die Linke als Bedingung für ein solches Bündnis. Die Grünen kamen in Berlin auf 14,4 Prozent der Stimmen.
Die bislang mit der SPD regierende CDU verlor deutlich und erreichte 19,0 Prozent. Spitzenkandidat Evers nannte das Ergebnis durchwachsen. Berlins regierender Bürgermeister Wegner war für die CDU nicht mehr angetreten.
Deutliche Gewinne für die AfD
Die AfD kam auf 16,3 Prozent und gewann damit deutlich hinzu. Die SPD erhielt 12,1 Prozent der Stimmen, das BSW 4,8 Prozent und die FDP 2,5 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfielen 5,6 Prozent.
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Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
