Südosteuropa
Abgestürzte Drohne in Bulgarien kam wohl aus der Ukraine

Die in Bulgarien abgestürzte Drohne kam offenbar aus der Ukraine.

    Rumen Radew steht an einem Rednerpult
    Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew bei einer Pressekonferenz im Berliner Bundeskanzleramt (picture alliance / dts-Agentur)
    Das Verteidigungsministerium teilte in Sofia mit, es handle sich um eine sogenannte Lockdrohne vom Typ Maja. Diese werde häufig von den ukrainischen Streitkräften eingesetzt. Es gebe keine Hinweise darauf, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handele. Im bulgarischen Grenzgebiet zu Rumänien war am Morgen eine mit Sprengstoff bestückte Drohne abgestürzt. Die Einschlagstelle lag laut Angaben von Ministerpräsident Radew nur rund einen Kilometer entfernt von einer wichtigen Gaspipeline.
    Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.