
Ressortchef Barrot sagte Medien, sein Land weise jede politische Instrumentalisierung dieser Tragödie zurück. Er ergänzte, Frankreich müsse sich keine Lektionen zum Thema Gewalt gefallen lassen - insbesondere von der - Zitat - "reaktionären Internationalen". Konkret geht es um Äußerungen der US-Botschaft in Paris sowie des US-Außenministeriums. Sie warnten in Sozialen Netzwerken, der gewalttätige Linksextremismus in Frankreich nehme zu und müsse als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit behandelt werden.
In der vergangenen Woche war es in Lyon zu Auseinandersetzungen zwischen links- und rechtsextremen Gruppen gekommen. Dabei sollen mehrere Vermummte einen Angehörigen der sogenannten "Identitären Bewegung" so schwer verletzt haben, dass er später an den Folgen starb. Gestern gab es in Lyon einen Gedenkmarsch für den Mann. Etwa 3.200 Menschen nahmen laut Behörden teil.
Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



