Nach Landtagswahlen
AfD-Chefin Weidel erklärt Brandmauer-Politik für gescheitert

Nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat die AfD die sogenannte "Brandmauer"-Politik erneut für gescheitert erklärt. Co-Chefin Weidel sagte im ZDF, die CDU sei auch deshalb so schwach, weil sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehne.

    Die Berliner AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker und Alice Weidel, AfD- Bundesvorsitzende, reagieren bei der Wahlparty auf die Prognose zur Abgeordnetenhauswahl.
    Alice Weidel auf der AfD-Wahlparty in Berlin. (dpa / Britta Pedersen)
    Der Wähler wähle allerdings die ganze Zeit Mitte-Rechts, betonte Weidel. "Die Menschen wollten einen Politikwechsel".
    Der Co-Vorsitzende Chrupalla ‌sieht die AfD als deutlichen Wahlsieger in Mecklenburg-Vorpommern. Man habe "ganz klar den Regierungsauftrag", sagte er in der ARD. Die AfD werde allen Parteien Gespräche anbieten. Die übrigen in den Schweriner Landtag gewählten politischen Kräfte lehnen eine Zusammenarbeit mit der AfD allerdings ab.
    Über wichtige Reaktionen und aktuelle Entwicklungen informieren wir Sie in unserem Newsblog zuden Landtagswahlen.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.