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AfD-Datenleck: Weidel könnte in Spendenaffäre von 2018 erneut unter Druck geraten

In der AfD-Spendenaffäre von 2018 gibt es möglicherweise neue Erkenntnisse.

    Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel spricht in der Bundespressekonferenz.
    Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel (Britta Pedersen / dpa)
    Recherchen verschiedener Medien, unter anderem des Magazins ”Der Spiegel”, des NDR und des WDR, legen nahe, dass die Vorsitzende Weidel früher von Zahlungen wusste, als sie behauptet hat. Grundlage der Recherchen ist ein Datenleck mit Tausenden internen E-Mails.
    In der Spendenaffäre ging es um mehr als 130.000 Euro, die von einem Schweizer Immobilienunternehmer an die AfD flossen. Die Zahlungen wurden über einen Strohmann abgewickelt und in mehrere Beträge aufgeteilt. Wegen illegaler Parteispenden musste die Partei damals eine Strafe zahlen. Weidel selbst wurde nicht belangt.
    Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.