
Seine Partei wolle ihre Werte und Ziele nicht für Machtspielchen aufgeben, sagte Siegmund im ZDF. Eine Zusammenarbeit könne es nur mit denen geben, die den AfD-Anspruch eines Politikwandels mittrügen. Das Angebot des BSW für einen überparteilichen Ministerpräsidenten nannte Siegmund im ZDF am Sonntagabend "Gewurschtel". Koalitionen mit weitgehenden Kompromissen schloss er aus. "Im Notfall würde es halt Neuwahlen geben, dann haben wir halt 50 oder 55 Prozent".
Schulze geht nicht von Abweichlern bei CDU aus
Der amtierende Ministerpräsident Schulze (CDU) nannte das Ergebnis seiner Partei im MDR niederschmetternd. Er gehe nicht von Abweichlern in seiner Fraktion zugunsten der AfD aus. Die BSW-Spitzenkandidatin Wittig zeigte sich offen für eine Zusammenarbeit in Sachfragen mit der AfD, bekräftigte aber die Forderung ihrer Partei nach einem überparteilichen Ministerpräsidenten.
Grüne: Ergebnis macht vielen Menschen Angst
Grünen-Spitzenkandidatin Sziborra-Seidlitz erklärte im ARD-Fernsehen, eine mögliche AfD-Regierung mache vielen Menschen Angst, etwa solchen mit Migrationshintergrund, Frauen oder in der queeren Gemeinschaft. Die SPD-Landesvorsitzende Kleemann sagte vor Anhängern, das sei keine leichte Situation für die Demokratie. Das Bundesland sei zu schön, um es der AfD zu überlassen. Die Linken-Spitzenkandidatin von Angern sprach von einem schwarzen Tag für Sachsen-Anhalt. Die FDP-Landesvorsitzende Hüskens kündigte nach dem Ausscheiden ihrer Partei aus dem Landtag ihren Rücktritt an.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
