
Dem Bericht zufolge beschloss der Bundesvorstand einstimmig, den Streamer mit dem bürgerlichen Namen Matthäus Westfal nur noch zu Parteiveranstaltungen zuzulassen, wenn "dieser vorab zusichert, andere Streamer und Journalisten nicht zu belästigen". Falls Westfal ausfällig werde, solle er sofort die Veranstaltung verlassen.
Begründet wird der Schritt laut Redaktionsnetzwerk mit dem Geschäftsmodell von "Akitivist Mann". Dieses sei offensichtlich, Journalisten, die im AfD-Umfeld kritisch gesehen würden, "durch belästigende Fragen und pöbelhaftes Verhalten zur Schau zu stellen". Dieses Verhalten werde inzwischen der AfD zugerechnet.
Zuletzt hatte der Streamer auf einer AfD-Party nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die "Spiegel"-Journalistin Ann-Kathrin Müller minutenlang im Pressebereich bedrängt und beleidigt. Auf den Beschluss des AfD-Vorstandes reagierte der Streamer mit kritischen Posts.
AfD im Wahlkampf: Politikwissenschaftler Schroeder sieht neue Qualität an Emotionalisierung – auch durch Streamer und Influencer
"Aktivist Mann" -
Pöbeln für die AfD Sachsen-Anhalt und gegen Medien
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
