Donnerstag, 08. Dezember 2022

Archiv

Alltagserfahrungen
Lebenswirklichkeiten Schwarzer Menschen in Deutschland

Herabgesetzt, beleidigt, attackiert – so beschreiben Medien nicht selten die Lebenswirklichkeit Schwarzer Menschen in Deutschland. Doch wie sehen sie selbst ihren Alltag und mit welchem Selbstverständnis leben sie?

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Petra Ensminger (Moderation) | 10.01.2020

Drei schwarze Menschen laufen in Chemnitz an dem großen Karl-Marx-Kopf in der Innenstadt vorbei.
Chemnitz, am Karl-Marx-Kopf in der Innenstadt (Getty Images Europe / Sean Gallup)
Rassistisch motivierte Belästigungen sind auch hierzulande an der Tagesordnung. Das hat die jüngste Erhebung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte ergeben.
Sprachliche Diskriminierung und stereotype Klischees halten sich hartnäckig und sind Ausdruck historisch gewachsener Machtverhältnisse. Deutschland hat sich verpflichtet, antischwarzen Rassismus zu bekämpfen. Wie aber kann das gelingen?
Diskutieren Sie mit, wir sind gespannt auch auf Ihre Erfahrungen und Ansichten. Rufen Sie uns an unter 00800 44 64 44 64 oder schreiben Sie eine Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de
Gesprächspartner:
  • Helene Batemona-Abeke, Sozialarbeiterin, Diversity Trainerin und Sprecherin des Kölner Forums gegen Rassismus und Diskriminierung
  • Winnie Akeri, Mitglied im Vorstand der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland"
  • Dr. Patrice Poutrus, Historiker und Migrationsforscher, Uni Erfurt
  • John Ehret, Gemeinde Mauer, erster schwarzer Bürgermeister von Baden-Württemberg (Telefoninterview)
  • Brandon Keith Brown, Dirigent (Telefoninterview)