
Der AfD-Politiker war gegen Böhmermann gerichtlich vorgegangen, weil der in seinem Podcast eine Zuschrift vorgelesen hatte, der zufolge Krah auf dem Oktoberfest zahlreiche Champagnerflaschen bestellt habe. Krah verlor das Verfahren, unter anderem weil Böhmermann im Podcast erklärt hatte, dass es sich nur um eine Zuschrift handelte. Der AfD-Politiker zahlte die Prozesskosten jedoch nicht vollständig. Dem Spiegel-Bericht zufolge hatte Böhmermann mit einem Vollstreckungsverfahren zunächst rund 5.000 Euro von Krah eingetrieben.
Es soll um knapp 300 Euro gehen
Nun sollen noch 296 Euro offen sein. Deswegen soll eine Gerichtsvollzieherin Mitte Juli einen Termin angesetzt haben, bei dem Krah Auskunft über sein Vermögen geben sollte. Krah erschien jedoch nicht zu diesem Termin, nach eigenen Angaben wusste er nichts davon. Danach legte die Gerichtsvollzieherin den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls bei Gericht vor. Auf Anfrage sagte Krah dem "Spiegel", er sei überrascht, dass ständig Forderungen nachgeschoben würden. Sein Anwalt werde die Forderungen prüfen.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
