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Russlands Krieg gegen die Ukraine
Angeblich 5.000 Ex-Sträflinge nach Einsatz als Wagner-Söldner begnadigt

In Russland sind angeblich mehr als 5.000 frühere Sträflinge nach ihrem Kriegseinsatz in der Ukraine begnadigt worden.

30.03.2023
    Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner Jewgeni Prigoschin, Archivbild
    Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner Jewgeni Prigoschin, Archivbild (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Uncredited)
    Der Kommandeur der Söldnergruppe Wagner, Prigoschin, erklärte auf einem Telegram-Kanal, sie hätten ihre Verträge erfüllt. Prigoschin hatte in Gefängnissen tausende verurteilte Straftäter rekrutieren lassen, um sie im Angriffskrieg gegen die Ukraine einzusetzen. Die Einheiten der Söldnergruppe agieren weitgehend unabhängig vom russischen Militärkommando. Die reguläre russische Armee hatte im vergangenen Jahr eine Reihe Niederlagen durch die ukrainischen Streitkräfte erlitten.
    Prigoschin ist ein reicher russischer Geschäftsmann, dem nachgesagt wird, Staatschef Putin nahezustehen. Er saß zu Sowjet-Zeiten unter anderem wegen Raubes neun Jahre im Gefängnis.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.