
Alles andere komme das Land teuer zu stehen und führe zu Rentenkürzungen und massiv steigenden Beiträgen. Die SPD-Vorsitzende sagte zugleich zu, bei der Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren Übergangslösungen zu schaffen. Der CDU-Politiker Winkel lobte, die Reformpläne griffen erstmals seit langer Zeit auch die Belange der jungen Generation auf.
Kritik von allen Oppositionsfraktionen
Die haushaltspolitische Sprecherin der AfD, Schielke-Ziesing, bezeichnete die Abschaffung der sogenannten Rente mit 63 dagegen als Affront. Dies sei kein Geschenk des Staates, sondern ein erworbener Anspruch der Menschen. Der Grünen-Politiker Eckert kritisierte pauschale Kürzungen im Sozialbereich. Die Linken-Abgeordnete Mazzi warf der Regierung vor, die Jobcenter finanziell nicht ausreichend auszustatten. Schon heute fehle Geld, etwa für Weiterbildung und nachhaltige Vermittlung.
Die Bundesregierung will im nächsten Jahr 201,5 Milliarden Euro für Arbeit und Soziales ausgeben. Das sind rund 4,1 Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Der Etat macht rund ein Drittel des Gesamthaushalts aus.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



