
Das teilte Ministerpräsident Magyar mit. Das Wasser des Flusses dient zur Kühlung der Anlage, die fast die Hälfte des Stroms des Landes erzeugt. Das Atomkraftwerk hatte seine Leistung bereits gedrosselt. Magyar forderte die Industrie auf, ihren Stromverbrauch einzuschränken, um eine Energiekrise zu verhindern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, könnten sich die wegen des Ausfalls erforderlichen Mehrkosten für ungarische Stromimporte auf umgerechnet bis zu 545 Millionen Euro belaufen.
Auch in Rumänien und Frankreich wurden in den vergangenen Tagen Kernreaktoren wegen niedriger Wasserstände abgeschaltet, da die Kühlung nicht mehr gewährleistet werden kann.
Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
