Frank Olbert: Was bedeutet das konkret?
Robert Karge: Für uns heißt das konkret, dass bis zum Beginn der neuen Gebührenperiode im Jahr 2005 ein Fünftel des Haushaltes nicht mehr da ist. Das sind 25 Millionen Euro, die einfach nicht mehr zur Verfügung stehen, was im gesamten Haushalt, besonders aber im Programmhaushalt zu erheblichen Einschränkungen führt. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation jeder sparen muss. Aber was uns besonders beunruhigt sind Äußerungen, die die langfristige Perspektive der Hörspielabteilung im Saarländischen Rundfunk als produzierende Redaktion sehr gefährdet erscheinen lassen. Wir haben in der ARD mit den zehn produzierenden Anstalten eine einzigartige Situation weltweit undein breites Spektrum. Wir haben damit eine sehr breite und intensive Förderung von jungen Autoren, Schauspielern, Übersetzern, alles freie Kulturschaffende, die im Hörspiel ihre Heimat gefunden haben. Und wenn da auch nur ein so kleines Element wie der Saarländische Rundfunk wegbricht, dann hat das erhebliche Nachteile.
Frank Olbert: Das heißt also, in Zukunft wird es weniger vom Saarländischen Rundfunk eigenproduzierte Hörspiele geben?
Robert Karge: Wir werden sicher den quantitativen Standard, den wir bisher hatten mit 17 bis 20 Produktionen großer Hörspiele im Jahr nicht aufrecht erhalten können. Unser Interesse ist natürlich, dass wir eine produzierende Anstalt bleiben, die mit Autoren und Verlagen zusammenarbeiten kann. Wir wollen als Minimum 12 Produktionen im Jahr anbieten können, um sowohl beim Wettbewerb um das "Hörspiel des Monats” als auch bei anderen nationalen und internationalen Wettbewerben präsent bleiben zu können.
Eine ganz spezielle Farbe des SR-Kulturradios ist die Zusammenarbeit mit Frankreich Im Bereich des Hörspiels folgen daraus beispielsweise Programmschwerpunkte, wie der franko-kanadische im letzten Jahr. Aktuell sind von den zehn Produktionen dieses ersten Halbjahres 2003 allein vier französischsprachiger Herkunft.
Robert Karge: Für uns heißt das konkret, dass bis zum Beginn der neuen Gebührenperiode im Jahr 2005 ein Fünftel des Haushaltes nicht mehr da ist. Das sind 25 Millionen Euro, die einfach nicht mehr zur Verfügung stehen, was im gesamten Haushalt, besonders aber im Programmhaushalt zu erheblichen Einschränkungen führt. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation jeder sparen muss. Aber was uns besonders beunruhigt sind Äußerungen, die die langfristige Perspektive der Hörspielabteilung im Saarländischen Rundfunk als produzierende Redaktion sehr gefährdet erscheinen lassen. Wir haben in der ARD mit den zehn produzierenden Anstalten eine einzigartige Situation weltweit undein breites Spektrum. Wir haben damit eine sehr breite und intensive Förderung von jungen Autoren, Schauspielern, Übersetzern, alles freie Kulturschaffende, die im Hörspiel ihre Heimat gefunden haben. Und wenn da auch nur ein so kleines Element wie der Saarländische Rundfunk wegbricht, dann hat das erhebliche Nachteile.
Frank Olbert: Das heißt also, in Zukunft wird es weniger vom Saarländischen Rundfunk eigenproduzierte Hörspiele geben?
Robert Karge: Wir werden sicher den quantitativen Standard, den wir bisher hatten mit 17 bis 20 Produktionen großer Hörspiele im Jahr nicht aufrecht erhalten können. Unser Interesse ist natürlich, dass wir eine produzierende Anstalt bleiben, die mit Autoren und Verlagen zusammenarbeiten kann. Wir wollen als Minimum 12 Produktionen im Jahr anbieten können, um sowohl beim Wettbewerb um das "Hörspiel des Monats” als auch bei anderen nationalen und internationalen Wettbewerben präsent bleiben zu können.
Eine ganz spezielle Farbe des SR-Kulturradios ist die Zusammenarbeit mit Frankreich Im Bereich des Hörspiels folgen daraus beispielsweise Programmschwerpunkte, wie der franko-kanadische im letzten Jahr. Aktuell sind von den zehn Produktionen dieses ersten Halbjahres 2003 allein vier französischsprachiger Herkunft.