Bundesregierung
Bauministerin Hubertz verteidigt geplante Milliarden-Kürzung beim Wohngeld

Bundesbauministerin Hubertz hat die geplanten Kürzungen beim Wohngeld verteidigt.

    Ein noch nicht ausgefüllter Antrag auf Wohngeld
    Ein noch nicht ausgefüllter Antrag auf Wohngeld. (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Die SPD-Politikerin sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post", jedes Ministerium müsse sparen, damit man in Zukunft wieder größere Handlungsspielräume habe. Der Etat ihres Hauses gebe leider keine andere Möglichkeit her. Von den bisher rund fünf Milliarden Euro jährlich für das Wohngeld sollen den Plänen zufolge zwei eingespart werden - eine Milliarde im Bauministerium sowie eine bei den Ländern. Ein Drittel der Haushalte werde rausfallen, so die Ministerin. Die Einschnitte seien nicht nur schmerzhaft für die Menschen, die es betreffe, sondern auch für die Sozialdemokraten. Die Kürzungen müssen noch vom Kabinett auf den Weg gebracht werden.
    Wohngeld können Menschen beantragen, deren Einkommen nicht ausreicht, um angemessenen Wohnraum zu bezahlen. Den Zuschuss bezogen im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt mehr als 1,2 Millionen Haushalte.
    Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.