Bundestag
Bauministerin Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzung

Bundesbauministerin Hubertz hat die geplanten Kürzungen beim Wohngeld verteidigt.

    Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) spricht im Plenarsaal im Bundestag während der Befragung der Bundesregierung.
    Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will den ins Stocken geratenen Wohnungsbau wieder ankurbeln (Archivbild). (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Der Bundeshaushalt stehe kurzfristig unter massivem Konsolidierungsdruck, sagte die SPD-Politikerin in der Nacht bei der ersten Beratung ihres Gesetzentwurfs im Bundestag. Die Mittel ihres Ministeriums seien überwiegend für langfristige Investitionen gebunden. Der Fokus liege auf Bauen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Wohngeld sei der einzige Posten, bei dem Einsparungen erbracht werden könnten. Unter den aktuellen Bedingungen sei das der einzige gangbare Weg, sagte Hubertz. Die Oppositionsparteien AfD, Grüne und Linke kritisierten die geplanten Einsparungen.
    Ende 2025 bezogen rund 1,3 Millionen Haushalte Wohngeld. Die geplanten Änderungen führen laut Bauministerium dazu, dass etwa ein Drittel der bisherigen Haushalte die Leistung künftig nicht mehr bekommt. Die anderen sollen weniger Unterstützung als bisher erhalten. Zudem soll die übliche Anpassung der Leistungshöhe entfallen.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.