SPD-Vorschläge
Beamtenbund: Forderung nach Einzahlung in Rentenkasse ist "populistischer Unfug"

Der Deutsche Beamtenbund hat Forderungen zurückgewiesen, wonach auch Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen.

    Ein 20-Euro-Schein und ein Kugelschreiber liegen auf einer Renteninformation.
    Der Beamtenbund ist dagegen, dass Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen sollen (Archivbild). (picture alliance / Zoonar / stockfotos-mg)
    Dies sei populistischer Unfug, sagte der DBB-Bundesvorsitzende Geyer der Nachrichtenagentur afp. Die Einbeziehung von Beamten würde kein einziges Problem der gesetzlichen Rente lösen. Die Kassen würden nicht entlastet, dafür aber der Steuerzahler stärker belastet. Denn ein erweiterter Kreis der Einzahlenden hätte langfristig hohe zusätzliche Rentenleistungen zur Folge.
    Der SPD-Bundesvorstand hatte sich kürzlich in einem Beschluss für eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht ausgesprochen. Neben Beamten sollen demnach auch Selbstständige und Mandatsträger einzahlen. Ziel ist, die Gesetzliche Rentenversicherung zu stabilisieren. Bislang kommt für die Pensionen der Beamten der Staat auf. Forderungen, dies zu ändern, gibt es bereits seit langem.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.