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Beethovenfest Bonn 2019
Fragen des Menschseins

Intensiv betreibt die Schola Heidelberg das Wechselspiel musikalischer Epochen. Renaissance, Barock und Neue Musik erhellen sich, kommentieren einander. Geleitet von Walter Nussbaum eröffnen die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem ensemble aisthesis neue Klang- und Denkhorizonte.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke | 10.08.2020
    In einem Konzertsaal ist ein Orchester mit Chor seitlich zu sehen, der Dirigent steht rechts im Bild
    Im Konzert: die Schola Heidelberg und das ensemble aisthesis (Thilo Ross)
    Die 1992 gegründete Schola Heidelberg zählt zu den renommiertesten deutschen Vokalensembles im Bereich der zeitgenössischen Musik. Häufig kombinieren die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Walter Nussbaum Werke des 16. und 17. Jahrhunderts mit Kompositionen unserer Zeit.
    Am 27. September 2019 setzten die Schola Heidelberg und das ensemble aisthesis in der Bonner Kreuzkirche Ludwig van Beethovens Messe in C-Dur op. 86 in einen spannungsvollen Dialog mit Werken von Anton Webern, Luigi Nono und Heinz Holliger. Alle vier Komponisten spiegeln essentielle Fragen des Menschseins wieder.
    Ludwig van Beethoven
    Messe in C op. 86
    Anton Webern
    "Das Augenlicht" für gemischten Chor und Orchester op. 26
    Symphonie für Kammerensemble op. 21
    Luigi Nono
    ¿Donde estas hermano? Per los desaparecidos en argentina
    Io, frammento da prometeo
    Heinz Holliger
    nicht Ichts – nicht Nichts, 10 Monodisticha von Angelus Silesius
    Schola Heidelberg
    ensemble aisthesis
    SWR Experimentalstudio
    Joachim Haas, Klangregie
    Leitung: Walter Nussbaum
    Aufnahme vom 27. September 2019 in der Kreuzkirche Bonn
    Die Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.