Kultur
Benefizkonzert nach CSD-Anschlag in Berlin - Beteiligte rufen zu klarer Haltung gegen Hass auf

Nach dem islamistisch motivierten Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben zahlreiche Musiker Solidarität mit der queeren Community gezeigt. Bei einem Benefizkonzert in der Berliner Columbiahalle traten insgesamt 16 Acts auf, darunter Herbert Grönemeyer und Ikkimel.

    Sänger Herbert Grönemeyer bei einem Auftritt in Berlin.
    Herbert Grönemeyer (Archivbild) (IMAGO / Berlinfoto)
    Die Musikerinnen und Musiker riefen zu einer klaren Haltung gegen Hass und Gewalt auf. Grönemeyer etwa sagte: "Wir können uns gemeinsam dagegenstellen. Wir können Haltung trainieren." Die Initiative zu dem Benefizkonzert ging von dem kurdisch-deutschen Rapper Baran Kok aus. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Schwulenberatung Berlin sowie CSD-Initiativen im ländlichen ostdeutschen Raum zugute.
    Bei dem Anschlag am 25. Juli fuhr der islamistische Attentäter mit einem Van im Großen Tiergarten nahe dem Brandenburger Tor in eine Menschengruppe. Eine Frau wurde getötet, mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Attentäter in Berlin-Spandau bei dem Versuch, ihn festzunehmen.
    Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.