Klimaziele
Beratungen der EU-Umweltminister bislang ohne Einigung, Verhandlungen werden am Vormittag fortgesetzt

Die EU-Umweltminister haben bei ihren Beratungen über eine Reduzierung der europäischen Treibhausgas-Emissionen bislang keine Einigung erzielt.

    Blick auf das Braunkohlekraftwerk Niederaußem der RWE Power AG in Bergheim-Niederaußem
    Die EU-Umweltminister beraten über eine Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen (Archivbild). (pa/Geisler)
    Die Ministerrunde soll am Vormittag in Brüssel erneut zusammentreten. Auf dem Tisch liegt der dänischen Ratspräsidentschaft zufolge ein Kompromissvorschlag. Danach soll der Ausstoß von Treibhausgasen in der EU bis 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Die Mitgliedsländer sollen aber die Möglichkeit bekommen, 5 statt 3 Prozent durch den Kauf von Emissionszertifikaten zu ersetzen. Zudem soll der Start des neuen Emissionshandels für die Bereiche Verkehr und Gebäude um ein Jahr auf 2028 verschoben werden.
    Man gehe davon aus, dass man auf dieser Grundlage eine politische Einigung erzielen werde, erklärte ein Sprecher der Ratspräsidentschaft.
    Diese Nachricht wurde am 05.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.