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StartseiteKulturfragenBerechtigte Kritik oder Volksverhetzung?24.01.2010

Berechtigte Kritik oder Volksverhetzung?

Zur neuen Debatte über islamischen Fundamentalismus

Wie weit darf die Kritik am Islam gehen? Diese Frage ist nicht neu, aber sie hat in den letzten Wochen eine neue Welle der Diskussion ausgelöst. "Je länger die Debatte um den Islam und den Islamismus, um die Meinungsfreiheit und den Respekt vor einer Religion währt, desto mehr gleichen sich die Gegner" hieß es vor kurzem in der "Süddeutschen Zeitung".

Katajun Amirpur im Gespräch mit Beatrix Novy

Blick auf das Dach des Neubaus der Merkez-Moschee in Duisburg (AP)
Blick auf das Dach des Neubaus der Merkez-Moschee in Duisburg (AP)

Gemeint war die zunehmend aggressive Art, mit der etwa der Überfall auf einen der dänischen Karikaturisten, die am Mohammed-Wettbewerb teilgenommen hatten, kommentiert worden war. Vom Vorwurf, nun einen neuen Fundamentalismus der westlichen Werte aufzubauen, wurden auch gebürtige Muslime nicht ausgenommen, die heute in den westlichen Ländern für eine kompromisslose Haltung gegenüber islamistischen Herausforderungen plädieren, insbesondere Frauen wie Necla Kelek oder Ayan Hirsi Ali.

Das Wort von der Islamophobie geht ebenso um wie das von der grundsätzlichen Unreformierbarkeit des Islam. Wo können sich gemäßigte Muslime in dieser Diskussion verorten? Mit der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur hat Beatrix Novy gesprochen.

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

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