Nach Wahlsieg der Linken
Berliner Wirtschaft warnt vor Enteigungsplänen

Berliner Wirtschaftsvertreter haben sich nach dem Sieg der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl besorgt geäußert.

    Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), nimmt an einer Pressekonferenz teil.
    Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (Andreas Gora / dpa)
    Der Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg, Schirp, kritisierte insbesondere die Pläne zur Enteignung großer Immobilienkonzerne. Ein solcher Weg binde über Jahre politische Kraft, juristische Ressourcen und finanzielle Mittel. Ähnlich äußerte sich der Bauindustrieverband Ost.
    Die Co-Fraktionsvorsitzende der Linken, Reichinnek, bekräftigte im Deutschlandfunk, dass sich ihre Partei bei möglichen Koalitionsverhandlungen in Berlin für die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen einsetzen werde.
    Das Vorhaben könnte bei Sondierungsgesprächen zu einem zentralen Streitpunkt werden. Die Grünen signalisierten zwar Unterstützung, die Berliner SPD lehnt Vergesellschaftungen aber als nicht finanzierbar ab.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.