Nach tödlichen Bränden
Bezirk in Los Angeles klagt gegen Stromversorger

Knapp zwei Monate nach Ausbruch der verheerenden Flächenbrände im Raum Los Angeles hat der Bezirk den örtlichen Stromversorger auf Schadenersatz verklagt.

    Los Angeles: Ein Hubschrauber wirft Wasser auf das brennende Sunset Fire in den Hollywood Hills.
    Die Brände in Los Angeles hatten die Hollywood Hills erreicht. (Ethan Swope / AP / dpa / Ethan Swope)
    Er macht geltend, dass das sogenannte "Eaton-Feuer" durch Fehler im Stromnetz des Unternehmens verursacht worden sei. Der Bezirk bezieht sich auf Augenzeugenberichte, Fotos und Videos von Überwachungskameras, die auf defekte Hochspannungsleitungen hindeuten sollen. Er verlangt eine Entschädigung von hunderten Millionen Dollar, die zur Behebung der Feuerschäden nötig seien.
    Beim "Eaton-Feuer" im Januar waren 17 Menschen ums Leben gekommen. Rund 9.400 Gebäude wurden zerstört. Der Großbrand war einer von mehreren, die etwa zur selben Zeit im Großraum Los Angeles ausbrachen.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.