Verkehrswende
Bilger hält langfristige Förderung von E-Autos für "nicht erforderlich"

Bundesverkehrsminister Bilger sieht keinen langfristigen Bedarf für staatliche Kaufanreize bei Elektro-Autos.

    Verkehrsminister Bilger (CDU) steht neben einem E-Lkw und informiert sich über das vom Ministerium geförderte Projekt öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos und E-Lkws.
    Verkehrsminister Bilger besuchte während seiner Sommerreise verschiedene Projekte im Norden. (Marcus Brandt / dpa / Marcus Brandt)
    Der CDU-Politiker sagte bei einer Unternehmensbesichtigung in Neumünster, die derzeitige Förderung werde stark genutzt. Für die Zukunft halte er jedoch neue Kaufanreize für "nicht erforderlich". E-Autos seien gut entwickelt und mittlerweile auch kostengünstig. Damit könnten sie sich am Markt behaupten.
    Das derzeitige Programm der schwarz-roten Bundesregierung fördert den Kauf oder das Leasing von Elektro-Autos mit bis zu 6.000 Euro. Bis 2029 stehen dazu drei Milliarden Euro bereit.
    Bilger warb außerdem für den Einsatz von elektrisch betriebenen LKW. Das besuchte Unternehmen in Neumünster hatte sich mit Förderung des Verkehrsministeriums zwei E-Sattelschlepper angeschafft.
    Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.