
"Die Hitze lässt sich nicht mehr so einfach bewältigen, Niedrigwasser schränkt die Schifffahrt ein, Dürre belastet die Landwirtschaft. Es nutzt den Bauern, Spediteuren, Stromkunden und Hitzeopfern nichts, wenn Deutschland und Europa morgen schon klimaneutral wären. Es hilft ihnen aber sehr wohl, wenn in Technik investiert wird, die heute schon die Folgen der Klimakrise bändigt."
Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf urteilt:
"Viel zu lange ist gar nichts passiert, Klimapolitik und die Anpassungen an die Erderwärmung wurden sogar torpediert."
Auch die BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN aus Karlsruhe beklagen ein zu spätes Handeln.
"Seit Jahrzehnten ist klar, dass der Klimawandel die Binnenschifffahrt verändern wird. Nun müssen es Lastwagen richten. Auf sanierungsbedürftigen Straßen und Brücken. 150 davon braucht es, um ein Binnenschiff zu ersetzen. Woher die ganzen zusätzlichen Fahrer kommen sollen? Geschenkt."
"Ausgerechnet die Straße!",
empört sich auch ND DER TAG.
"Weil ohnehin immer mehr Güterverkehr über Lkw abgewickelt wird, kann der Verkehrssektor die Klimaziele der Bundesrepublik nicht einhalten."
T-ONLINE spekuliert:
"Vielleicht hätte die Aufhebung der Fahrverbote noch etwas gebracht, wenn man sie schon vor Wochen beschlossen hätte. Die Logistikwelt hätte sich auf die kommende Notlage einstellen können. Die jetzt mitten in den Ferien verkündete Aufhebung der Fahrverbote zeugt mal wieder von Ideenlosigkeit dieser Bundesregierung, wenn es um den Klimawandel geht."
Der Co-Vorsitzende der Linken, Pantisano, schließt nicht aus, dass seine Partei einen CDU-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt unterstützt. Die BADISCHE ZEITUNG aus Freiburg analysiert:
"Das zeigt, wie ernst die Lage ist. In Sachsen-Anhalt wächst die Verzweiflung angesichts der Umfragen - bei den Linken, aber auch bei der CDU. Für die Linken ist es nur folgerichtig, die Wahl eines CDU-Ministerpräsidenten zu erwägen. Es wird von der Verzweiflung nach der Wahl abhängen, wie viel die Union sich die Stimmen der Linken kosten lassen wird."
DIE TAGESPOST aus Würzburg spricht von einem "letzten Schachzug des Luigi Pantisano" und ergänzt:
"Es wird höchste Zeit, dass die Bundes-CDU ihrem Magdeburger Ministerpräsidenten schon jetzt den Rücken stärkt für eine Minderheitsregierung. Und die muss bitte so gestaltet sein, dass bei jedem Erpressungsversuch des partisanenhaft-gerissenen Pantisano politisches Handeln auch mit fallweiser Zustimmung der AfD möglich sein muss."
