Freitag, 07. Oktober 2022

Archiv

Borreliose und FSME
Zeckenstiche und ihre Folgen

Zecken sind winzig klein und hoch gefährlich. Haben sie sich erst einmal auf ihr Opfer fallen lassen - angelockt von Körperwärme, Atemluft und Schritten - ist es fast zu spät. Sie stechen in die Haut und übertragen Borrelien - Bakterien, die die gefürchtete Borreliose auslösen - oder FSME-Viren.

Am Mikrofon: Carsten Schroeder | 29.05.2018

    Eine Zecke ist am 27.05.2017 auf einem Blatt in einem Garten in Sieversdorf (Brandenburg) zu sehen.
    Zeckenbisse können Borreliose oder Hirnhautentzündung auslösen (dpa / Patrick Pleul)
    Jährlich 40.000 bis 120.000 Menschen sind nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts von der Lyme-Borreliose betroffen, die allerdings behandelt werden kann. An der ebenfalls von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME, der Frühsommer-Meningoenzephalitis, erkranken zwar nur rund 300 bis 450 Menschen pro Jahr - doch anders als die Borreliose kann die FSME, wenn sie ausgebrochen ist, nicht behandelt werden, da sie von Viren verursacht wird.
    Gesprächsgast:
    PD Dr. med. Gerhard Dobler, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

    Diskutieren Sie mit unter 00800 - 4464 4464 oder per Mail an
    sprechstunde@deutschlandfunk.de