
Grund sind Lieferungen von Bosch an den chinesischen Huawei-Konzern. Dieser steht wegen seiner Verbindungen zum chinesischen Staat und der Sorge vor möglicher Spionage oder Sabotage auf einer schwarzen Liste der US-Regierung. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, erklärte sich Bosch zu einer Zahlung von 36 Millionen Dollar bereit.
Zwei ausländische Tochtergesellschaften des Konzerns in den USA hatten zwischen 2020 und 2024 in mehr als 100 Fällen Sensoren und Software für Mobiltelefone an Huawei geliefert, ohne über die nötige Ausfuhrgenehmigung Washingtons verfügt zu haben.
Das US-Justizministerium stellte Ermittlungen gegen Bosch ein, da der Konzern sein Fehlverhalten selbst offengelegt hatte. Laut dem in schwäbischen Gerlingen ansässigen Unternehmen geschahen die Verstöße unbeabsichtigt.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
