Landtagswahlen
BSW debattiert über Umgang mit AfD - Thüringens Infrastrukturminister Schütz warnt vor "gefährlichem Kurs"

In der Partei BSW gibt es vor den Landtagswahlen im Osten eine Debatte über den Umgang mit der AfD.

    Wahlplakate zur Bundestagswahl von AFD und BSW mit den Spitzenkandidatinnen Alice Weidel und Sahra Wagenknecht hängen an einem Lichtmast.
    BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht übt Kritik an der Brandmauer. (picture alliance / photothek.de / Thomas Trutschel)
    Thüringens Infrastrukturminister Schütz warf Partei-Gründerin Wagenknecht einen - Zitat - gefährlichen Kurs vor, den er nicht mitragen wolle. Dem Berliner "Tagesspiegel" sagte er, man habe das BSW gegründet, um eine demokratische Alternative für Menschen zu sein, die sich von der Politik nicht mehr gesehen fühlten - nicht aber, um der AfD an die Macht zu verhelfen.
    Wagenknecht und die beiden BSW-Parteivorsitzenden De Masi und Mohamed Ali hatten überparteiliche Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen. Diese sollten unter Einbindung der AfD mit wechselnden Mehrheiten regieren. Das thüringische BSW war gegen den Widerstand der Parteispitze in eine Koalition mit CDU und SPD eingetreten.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.