
Die Partei sei programmatisch sehr weit weg vom BSW, sagte Mohamed Ali im Deutschlandfunk. Zudem gebe es zumindest im AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt Faschisten und Rechtsextreme. Mit so einer Partei könne man daher nicht koalieren. Gleichwohl erklärte Mohamed Ali, mit der AfD über Inhalte sprechen zu wollen. Man könne eine Partei, die etwa in Sachsen-Anhalt vor einer absoluten Mehrheit stehe, nicht ignorieren. Der, so Mohamed Ali wörtlich, "Brandmauer-Weg der Altparteien" sei gescheitert.
Thüringens Infrastrukturminister Schütz sagte dem Berliner "Tagesspiegel", man habe das BSW nicht gegründet, um der AfD an die Macht zu verhelfen.
Parteigründerin Wagenknecht und die beiden BSW-Vorsitzenden Mohamed Ali und De Masi hatten überparteiliche Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch gebracht. Diese sollten unter Einbindung der AfD mit wechselnden Mehrheiten regieren.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
