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Frankreich
Pariser "Bouquinistes" in ihrer Existenz bedroht

Für Paris-Touristen sind sie ein beliebtes Anlaufziel: Die Bücherkisten am Seine-Ufer, an denen die sogenannten Bouquinistes seit 500 Jahren alte Bücher verkaufen. 2019 wurden sie zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe erklärt. Die Existenz der rund 900 Händler rund um Ile de la Cité ist jetzt durch die Pandemie bedroht.

Kaess, Christiane | 10. Januar 2022, 07:45 Uhr
Die Bouquinisten mit ihren Bücherkisten im Freien gibt es in Paris schon seit über 500 Jahren und zählen seit 2019 zum immatierellen UNESCO-Weltkulturerbe. In der Pandemie sind sie jetzt in ihrer Existenz bedroht.
Antiquarische Fundstücke wie alte Kunstbände oder Literaturklassiker lassen sich in den Bücherregalen der Bouquinisten am Pariser Seine-Ufer finden. Durch die Pandemie fehlen Touristen und einheimische Kunden - eine Institution ist bedroht. (Christiane Kaess/deutschlandradio)