
Wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte, geht es unter anderem um den Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung sowie der Störung öffentlicher Betriebe. Mit den Hintergründen des Anschlags beschäftigen sich auch Abgeordnete des Bundestages. Laut den Grünen soll es am Donnerstag für die Obleute der Fraktionen im Innenausschuss eine telefonische Unterrichtung durch das Bundesinnenministerium geben. Berlins Verwaltung will den vom Stromausfall betroffenen Bürgern indes die Hotelkosten erstatten. Die Zusage gelte für bestimmte Partnerhotels der Berliner Tourismusagentur, teilten der Regierende Bürgermeister Wegner und Wirtschaftssenatorin Giffey mit.
Der Anschlag auf Stromkabel, zu dem sich Linksextremisten bekannten, sorgt seit Samstag für einen großen Blackout. Zunächst waren 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Unternehmen betroffen. Nach Angaben des Betreibers "Stromnetz Berlin" sollen die letzten Kunden voraussichtlich am Donnerstagnachmittag wieder über Strom verfügen.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
