
In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur sagte der CDU-Politiker, angesichts häufiger Blockaden sei eine Neuausrichtung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen nötig. Der Sicherheitsrat müsse die Welt des 21. Jahrhunderts widerspiegeln und dem Globalen Süden mehr Einfluss geben. Wichtig sei eine stärkere Zusammenarbeit mit Staaten im Indopazifik, in Afrika und in Lateinamerika. Unterstützung erhält Wadephul von Bundeskanzler Merz. Dieser hatte sich im November für zwei ständige afrikanische Sitze im Sicherheitsrat ausgesprochen.
Im Juni will sich Deutschland erneut für zwei Jahre in den UNO-Sicherheitsrat wählen lassen. Dem Gremium gehören 15 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen an. Die USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich haben einen ständigen Sitz. Einige der anderen 188 Mitgliedstaaten wechseln sich auf den verbleibenden zehn Sitzen alle zwei Jahre ab.
Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
