
Das kündigte ein Regierungssprecher in Berlin an. Demnach nehmen außer dem Kanzler weitere führende Vertreter der EU- und der NATO-Länder teil. Die USA sollen nach Angaben aus Paris vom US-Sondergesandten Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner, vertreten werden. Auch der ukrainische Staatschef Selenskyj wird erwartet, ebenso NATO-Chef Rutte. Russische Vertreter werden nicht beteiligt sein. Bei den Gesprächen soll es unter anderem um eine multinationale Truppe zur Absicherung eines Friedens zwischen Russland und der Ukraine gehen.
Moskau stellt für ein Ende des Krieges eine Reihe von Maximalforderungen, die Kiew für inakzeptabel hält. Vor allem lehnt die Ukraine einen Verzicht auf ihre von Russland beanspruchten Gebiete ab. Ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskriegs ist deshalb bisher nicht in Sicht.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
