"Handelsblatt"-Bericht
Bundesregierung will mit Fonds kritische Infrastruktur schützen

Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge einen Fonds zum Schutz kritischer Infrastruktur.

    Symbolbild Kritische Infrastruktur: Ein Braunkohlekraftwerk im Morgenrot, darüber sind Programmcodes zu sehen.
    Die Bundesregierung plant, die kritische Infrastruktur besser zu schützen. (picture alliance / Jochen Tack)
    Der sogenannte "Fonds für Zivilschutz in der Wirtschaft" solle ein Volumen von bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr haben, zitiert das "Handelsblatt" aus einer internen Vorlage des Bundeswirtschaftsministeriums. Insgesamt wolle die Regierung über die nächsten vier Jahre zwei Milliarden Euro bereitstellen.
    In der Vorlage heißt es dem Bericht zufolge, vor dem Hintergrund aktueller Vorkommnisse sei es notwendig, Betriebe vor kriegsbedingten Einwirkungen zu schützen. Insbesondere der Bereich der kritischen Energieinfrastruktur müsse besser abgesichert werden. Hintergrund sind offenbar Ereignisse wie die Sichtung von mutmaßlich russischen Drohnen im deutschen Luftraum sowie der großflächige Stromausfall in Berlin im Januar.
    Ende Januar hatte der Bundestag bereits für das sogenannte Kritis-Dachgesetz gestimmt. Erstmals wurde damit ein bundesweit ‌einheitlicher Rahmen für den physischen Schutz wichtiger Versorgungsanlagen gegen Sabotage, Naturkatastrophen oder Anschläge beschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.