USA
Bundesstaat Kalifornien verhängt wegen El Niño den Notstand

Wegen der erwarteten Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño hat der US-Bundesstaat Kalifornien den Notstand verhängt.

    Bedrohlicher Unwetterhimmel
    Meteorologen befürchten in diesem Jahr besonders starke Stürme. (imago stock&people)
    Die Ausrufung des Notstands ist ein formaler Schritt, der es den Behörden erleichtern soll, auf Ressourcen zurückzugreifen, um schon im Vorfeld zum Beispiel Sandsäcke und Pumpen bereitzustellen. Außerdem kann nun bei Bedarf die kalifornische Nationalgarde angefordert werden. Gouverneur Newsom betonte, jeder Kalifornier habe das Recht, vor Unwettern geschützt zu werden.
    Wegen El Niño befürchten Meteorologen starke Stürme, heftigen Regen und Überschwemmungen an der US-Westküste. Schon jetzt sorgt er weltweit für extremes Wetter, obwohl sein Höhepunkt erst für den Herbst und Winter erwartet wird. In Kalifornien hat das Wetterphänomen bisher zu starken Winden und Küstenerosion geführt. 
    Ein El Niño tritt typischerweise alle zwei bis sieben Jahre im Zusammenhang mit einer Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik auf und sorgt für Störungen von globalen Wettermustern.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.