Mecklenburg-Vorpommern
CDU-Chef und Spitzenkandidat Peters sieht Minderheitsregierung als Option

Der Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Peters, hält eine Minderheitsregierung nach der Landtagswahl am 20. September für möglich, falls es nicht für eine Mehrheit ohne AfD oder Linkspartei reicht.

    Daniel Peters gestikuliert während einer Rede
    Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters (Archivbild) (dpa / Bernd Wüstneck)
    Das sei zwar nicht sein Wunschmodell, sagte er der Zeitung "Die Welt". Stabile Koalitionen seien meist verlässlicher. Aber man brauche in Deutschland mehr parlamentarischen Pragmatismus. In Skandinavien werde seit Jahren unaufgeregt mit Minderheitsregierungen gearbeitet, meinte Peters. Am Wochenende hatte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Laumann für den Fall einer Kooperation seiner CDU mit der AfD nach den Landtagswahlen im Herbst den Parteiaustritt angekündigt. Viele Mitglieder, die er kenne, würden dann ebenfalls austreten, erklärte der frühere, langjährige CDA-Vorsitzende. Eine Zusammenarbeit wäre das Ende der CDU. Ähnlich äußerten sich andere CDU-Politiker.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.