Nach Koalitionsbruch
CDU in Brandenburg bereit für Gespräche mit SPD

Nach dem Ende der Koalition in Brandenburg hat sich die oppositionelle CDU bereiterklärt, mit der SPD über die Bildung einer neuen Regierung zu sprechen.

    Woidke mit ernstem Blick bei einer Plenarsitzung im Brandenburger Landtag, dahinter weitere Abgeordnete.
    Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. (Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
    Der CDU-Fraktions- und Landeschef Redmann sagte in Potsdam, Brandenburg brauche jetzt Stabilität und Verlässlichkeit in der Politik. Man stehe zur Verfügung, darüber zu reden, wie seine Partei dazu beitragen könne.
    Ministerpräsident Woidke von der SPD hatte zuvor das Bündnis mit dem BSW aufgekündigt und dies mit fehlender Regierungsfähigkeit des Partners begründet. Gestern und heute hatten drei BSW-Abgeordnete ihre Fraktion verlassen, deshalb hat die Landesregierung keine Mehrheit mehr.
    Das BSW in Brandenburg kritisierte die drei Abgeordneten und sprach von "Verrat an den Wählern". Die Bundesvorsitzende Mohamed Ali sagte, Woidke handele verantwortungslos. Er ebne einer SPD/CDU-Regierung den Weg, die von den Bürgern klar abgewählt worden sei.
    Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.