Extreme Hitze und Trockenheit
CDU-Klimapolitiker Gebhart verteidigt Politik der Bundesregierung

Der Obmann der Union im Umwelt- und Klimaausschuss, Gebhart, hat die Klimapolitik der Bundesregierung gegen Kritik aus den Reihen der Grünen verteidigt.

    Thomas Gebhart (CDU) spricht im Plenarsaal des Bundestag.
    Thomas Gebhart, CDU (picture alliance / dpa / Markus Lenhardt)
    Klare Klimaschutzziele gehörten zu den politischen Prioritäten der Koalition und würden konsequent umgesetzt, sagte der CDU-Politker im Deutschlandfunk. Es sei zwar richtig, angesichts der extremen Hitze und Trockenheit eine langfristige Klimaschutzpolitik zu fordern. Diese finde im Rahmen des bestehenden Klimaanpassungsgesetzes jedoch bereits statt. Gebhart verwies dabei auf unterschiedliche Zuständigkeiten in verschiedenen Bereichen. So sei beispielsweise eine mögliche Vertiefung der Fahrrinnen wegen der niedrigen Pegelstände eine Bundesaufgabe, während eine bessere Hitzeanpassung der Krankenhäuser Aufgabe der Länder sei.
    Grundsätzlich müsse die Klimakrise über eine Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen bekämpft werden. Hier bliebe Deutschland mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 auch weiterhin Vorreiter.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.