Landtagswahl
CDU scheitert in Mecklenburg-Vorpommern an Fünf-Prozent-Hürde

Bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die CDU erstmals in ihrer Geschichte den Einzug in einen Landtag verpasst.

    Daniel Peters, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, stellt die Wahlplakate vor.
    Die CDU wollte Wähler mit ihrem Fischbrötchen-Slogan "Die Mitte ist das Beste" erreichen (Archivbild). (picture alliance / dpa / Jens Büttner)
    Laut dem vorläufigen Ergebnis kommen die Christdemokraten nur noch auf 4,9 Prozent. Das ist ein Minus von mehr als 8 Prozentpunkten. Stärkste Kraft wird die AfD, die ihr Ergebnis bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mehr als verdoppeln kann. Die Partei kommt auf 38,2 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei folgt die SPD mit 35,5 Prozent. Das entspricht einem Verlust von gut vier Prozentpunkten. Außerdem ziehen die Linke mit 6,5 Prozent und die Grünen mit 5,7 Prozent in den Schweriner Landtag ein. Neben der CDU scheitern auch BSW und FDP an der Fünf-Prozent-Hürde. Auf das BSW entfallen 4,8 Prozent der Stimmen, auf die FDP 1,0 Prozent.
    Die derzeitige rot-rote Regierung unter Ministerpräsidentin Schwesig von der SPD verliert ihre Mehrheit, in einer Koalition mit den Linken und Grünen könnte Schwesig jedoch weiterregieren. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen die übrigen im Landtag vertretenen Parteien aus.
    Weitere Informationen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie in unserem Newsblog.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.