Nach Kritik
CDU-Wirtschaftsflügel will offenbar "Lifestyle" aus Teilzeit-Antrag streichen

Nach der Debatte um den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels zum Recht auf Teilzeit will die Partei den Antrag einem Bericht zufolge überarbeiten.

    Gitta Connemann (CDU), stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, steht neben einem Mikrofon.
    Die CDU-Politikerin Connemann soll sich für die umstrittene "Lifestyle"-Wortwahl entschuldigt haben. (picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)
    Wie die "Rheinische Post" schreibt, soll unter anderem der umstrittene Begriff "Lifestyle" gestrichen werden. Die Antragskommission habe dafür bei ihrer gestrigen Sitzung eine Arbeitsgruppe eingerichtet, der auch die Vorsitzende der Mittelstandsunion, Connemann, angehört.
    Der Wirtschaftsflügel hatte die Reform ins Spiel gebracht, wonach ein Rechtsanspruch auf Teilzeit nur noch bei Gründen wie Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Weiterbildungen gelten soll. Dies löste eine Welle der Kritik aus, auch parteiintern vor allem wegen der Wortwahl. Für diese soll sich Connemann dem Bericht zufolge in der Sitzung entschuldigt, den Inhalt des Antrags aber verteidigt haben. Schon am Sonntag will die Arbeitsgruppe offenbar eine überarbeitete Version vorlegen.
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.